18.03.2017, 17:25 Uhr

Solidarpreisverleihung 2017

Obmann der Solidarregion Erwin Stubenschrott bei der Auszeichnung für sein Lebenswerk. (Foto: Sofie Thaller)
Sankt Margarethen an der Raab: St. Margarethen |

Das neunte Mal wurde der Solidarpreis 2017 im KWB Besucherzentrum in St. Margarethen an der Raab verliehen.

Der feierliche Abend wurde von Katharina Weinhappel und Andreas Rath moderiert. Dieses Jahr wurde der Preis in drei Kategorien vergeben: Einzelpersonen & Familien, Bildungseinrichtungen und Unternehmungen & Vereine. Die kreativen und einzigartigen Projekte wurden nach vier Kriterien von den 25 Jurymitgliedern bewertet. Die Bewertungskriterien sind die regionale Verbundenheit, die soziale Verantwortung, der Einsatz ökologischer Energien und die globale Offenheit. Insgesamt wurden für den Solidarpreis 22 Projekte eingereicht. Der Bürgermeister von St. Margarethen Hr. Johann Glettler betonte: „Es war sehr schwer die Projekte zu reihen. Für mich sind alle Gewinner, die mitgemacht haben!“ Nach den Eröffnungsreden hielt der Univ-Prof. Dr. Leopold Neuholt einen interessanten Vortrag über „Ethik in der Wirtschaft“. Der Jugendchor „Grenzenlos“ begleitete von Anfang bis Ende und auch in den Pausen die Solidarpreisverleihung.

Preisträger

In der ersten Kategorie „Einzelpersonen & Familie“ gewann das Projekt „Partnerschaft Puch-Nyanza für Entwicklungsprojekte“ von Marie Claire Wiesenhofer den ersten Preis. Ihre Vertreterin Elisabeth Klamminger nahm den Preis stolz entgegen. Die Zielsetzung dieses Projektes ist junge Menschen zu beschäftigen und auszubilden, damit sie eine bessere Chance in der Zukunft haben.
Die Kategorie Schulen, Universitäten, Fachhochschulen und Bildungseinrichtungen hat zwei Sieger. Das eine Projekt ist die „Internationale Klasse“ aus der HTL Weiz, das von Dir. Purkharthofer begleitet wird und das zweite Projekt heißt „Die Heimat verloren aber ein Nest gefunden“ aus der BORG Birkfeld, das von Dir. Hermine Sackl begleitet wird. Die HTL Weiz hat sich zum Ziel gesetzt, dass Integration in der Schule gelebt wird. Das Projekt will Schüler gute Arbeits- und Lernkultur näherbringen, Werte auf Basis demokratischer Strukturen vermitteln und die Berufsbildung ermöglichen. Das Ziel der Borg Birkfeld ist es bildungswillige Asylwerber bis Ende dieses Schuljahres einen Pflichtschulabschluss zu ermöglichen. Damit sie mit einem positiven Asylbescheid einen fließenden Eintritt in den Arbeitsmarkt oder die Aufnahme an einer höheren Schule schaffen.

Der Gewinner der dritten Kategorie ist das Projekt, das von Andreas Schlintl geleitet wird „VON MENSCH ZU MENSCH – Die kleine große Unterstützung von nebenan“. Bei diesem Projekt werden Menschen von freiwilligen, unbürokratischen und ehrenamtlichen Mitgliedern unterstützt. Vom Einkaufen bis zum Spazierengehen, Kartenspielen und Gartenarbeiten wird geholfen und unterstützt.

Neue Solidarbetriebe & Überraschungen

Das Kaufhaus Mörath in Gleisdorf, der Frisör Erich aus Anger und der Sozialbetrieb „Weiz Sozial“ wurden in die Solidarregion aufgenommen und Herzlich Willkommen geheißen. Am Ende der Veranstaltung wurde der Obmann der Solidarregion Erwin Stubenschrott für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Überrascht und voller Freude nahm er den Preis entgegen.
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