20.04.2017, 14:29 Uhr

Eine Gemeinde zum Wohlfühlen

Einblicke ins Gemeindeamt: Hier im Büro des Bürgermeisters Reinhard Pichler werden anstehende Projekte besprochen.

Im Rahmen der Ortsreportage "Ein Tag in Eggersdorf" war WOCHE-Redakteurin Barbara Kahr im Ort unterwegs.

Die Sonne versteckt sich hinter den Wolken, es bläst ein kräftiger Wind und auf den Straßen von Eggersdorf ist am Morgen schon reger Verkehr. Überall Hektik, außer im Café Rosenberger. Hie und da sitzen kleine Damenrunden und erzählen neuesten Klatsch. Zwei Männer sitzen mit der Zeitung alleine jeweils an einem Tisch und trinken genüsslich ihren Espresso. Da betreten zwei ältere Damen das Café. Sie wollen Brot kaufen. "Wie geht´s dir?" "Deinen Chef hab ich auch schon lang nicht mehr gesehen," plaudert die Besitzerin des Cafés mit den Damen. Hier kennt man sich noch. Nach einem Kaffee geht es weiter ins Gemeindeamt. Dort besprechen Bürgermeister Reinhard Pichler und ein paar Gemeindemitarbeiterinnen gerade anstehende Projekte. "In Eggersdorf ist immer etwas los und etwas zu tun," sagt der Bürgermeister. Hier gibt es den Tipp im Haus der Generationen vorbeizuschauen. Dort singen gerade voller Freude ältere Damen und Herren mit zwei Betreuerinnen bekannte Lieder.
Auf der anderen Seite des Flurs ist ein Kindergarten. Im ersten Stock gibt es betreutes Wohnen und ein Zahnarzt ist auch noch im Haus. Wortwörtlich ein Haus der Generationen. Der Magen knurrt, doch bevor es zum Mittagessen geht, muss erstmal das Geldtascherl gefüttert werden. In der Raiffeisenbank herrscht reges Treiben: es wird umgebaut. Ab 2. Mai zieht die ganze Bank daher in Container und setzt dort den Bankbetrieb fort. Bis Weihnachten 2017 will man fertig sein. "Das Umsiedeln in die Container ist notwendig, weil die Geschäftsräumlichkeit völlig neu gestaltet wird," erklärt Prokurist Thomas Hödl. Nach einem Grillteller beim Gasthof Niederleitner geht es weiter zur Kirche. Hier hängen Kärtchen der hießigen Firmlinge und vor einem Seitenaltar brennen zwei kleine Kerzen. Abschließend geht es zum Buschenschank Kos, wo eine Brettljause schon darauf wartete gegessen zu werden.
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