27.03.2017, 10:29 Uhr

Weizer Bezirksjägertag

Josef Kleinhappl bedankte sich bei den Jägern für die disziplinierte Arbeit.

Gelegenheit zum Dialog und Austausch mit 400 Kollegen aus dem Bezirk Weiz bot der von einer Trophäenschau umrahmte Bezirksjägertag im Gasthof Ederer am Weizberg.

Die Jagd, so betont das auch Landesrat Johann Seitinger in seiner Rede, ist ein wichtiger Faktor im Schutz von Wildtierbestand sowie Weide- und Agrarflächen. Seitinger wies beim diesjährigen Bezirksjägertag auf die Wichtigkeit der Partnerschaft zwischen Grundeigentümern und Jägern hin. Josef Wumbauer, Obmann der Kammer für Land- und Forstwirtschaft, bedankte sich stellvertretend für Bauern und Grundbesitzer bei der Jägerschaft für die hervorragende Abschusserfüllung im vergangenen Jagdjahr.

Der scheidende Bezirksjägermeister Josef Kleinhappl würdigte in seiner Rede die hervorragende Arbeit der Jäger. Zudem präsentierte Kleinhappl in seinem Jahresbericht eine bemerkenswerte Abschussstatistik: 125 Stück Rotwild, 57 Stück Gamswild, 7207 Stück Rehwild, davon 23,8 Prozent Fallwild, 59 Stück Muffelwild, 2 Stück Steinwild, 36 Stück Schwarzwild, 6 Stück Auerwild, 2 Stück Birkwild und 7654 Stück Niederwild.

Ehrengast am Bezirksjägertag 2017 war der im Februar des Jahres als Landesjägermeister angelobte Franz Mayr-Melnhof-Saurau, der in seiner Amtszeit das Ansehen der Jägerschaft heben und verstärkt Aktivitäten in den Bereichen des Beziehungsdreieckes Lebensraum/Gesellschaft/Wildtier setzen möchte.

Weitere Themen waren die Öffentlichkeitsarbeit, Ehrungen, Jungjägerausbildung und Brauchtumspflege, die Fasan- und Rebhuhnverordnung, der Bereicht der Bewertungskommission sowie das Jagdhundewesen.
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Jagdhornbläsergruppe unter der Leitung von Hornmeister Wolfgang Kammerer.
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