Tag des Sonnenschutzes
Sonnencreme: Welchen LSF brauche ich?

Ein hoher Lichtschutzfaktor ist für die meisten Hauttypen notwendig.
  • Ein hoher Lichtschutzfaktor ist für die meisten Hauttypen notwendig.
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  • hochgeladen von Michael Leitner

Der Lichtschutzfaktor verlängert, einfach ausgedrückt, die Zeit, die man die Haut der Sonne aussetzen kann, ohne einen Sonnenbrand zu riskieren.

ÖSTERREICH. Der 21. Juni ist der Tag des Sonnenschutzes und bietet somit die ideale Gelegenheit, sich mit einer allseits bekannten, aber oft missverstandenen Zahl auseinanderzusetzen. Nach wie vor herrscht bei vielen Menschen Unsicherheit bezüglich des sogenannten Sonnenschutzfaktors, der in der Regel als LSF oder SPF angegeben wird. Hinter der Zahl verbirgt sich eine Rechnung. Die Haut ist für eine bestimmte Zeit in der Lage, sich selbst gegenüber der Sonne zu schützen. Je nach Typ kann diese Eigenschutzzeit mitunter nur wenige Minuten betragen. Sonnencreme multipliziert diese Zeit mit dem Lichtschutzfaktor. Wäre die Haut also beispielsweise schon nach 5 Minuten in der Sonne gefährdet, rot zu werden, so ist sie nach Behandlung mit einem LSF-30-Produkt immerhin 150 Minuten gegen Sonnenbrand gewappnet.

Braun wird man trotzdem

Insbesondere bei einem langen Aufenthalt im Freien ist unbedingt ein möglichst hoher Lichtschutzfaktor zu bevorzugen. Dies gilt verstärkt für helle Hauttypen, da diese für Sonnenbrände besonders gefährdet sind. Ohnehin ist kein Sonnenschutz in der Lage, 100 % der UV-Strahlung zu absorbieren. Dieser Umstand führt auch die Befürchtung, starke Sonnencreme könnte ein Bräunen verhindern, ad absurdum. Bis vor einigen Jahren noch kaum in Drogeriemärkten erhältlich, etablieren sich LSF-50-Produkte nicht umsonst langsam aber sicher als neuer Standard. Für die allermeisten Hauttypen ist jedenfalls ein Lichtschutzfaktor von 30 als Minimum zu empfehlen.

Augenlider, Ohren, Lippen

Hat man sich erstmal für ein Produkt entschieden, kommt es noch auf die richtige Anwendung an. Sämtliche der Sonne ausgesetzten Hautstellen sollten ausreichend eingeschmiert werden. Als Faustregel kann man mit jeweils einen Esslöffel für das Gesicht und die restlichen Körperstellen rechnen. Einer Studie zufolge werden beim Einschmieren neben Augenlidern und Ohren vor allem die Lippen häufig vergessen. Doch insbesondere die Unterlippe ist praktisch ständig der Sonne ausgesetzt und reagiert darauf nicht selten mit Sprödigkeit. Hier empfehlen sich etwa spezifische Lippenbalsame mit Lichtschutz. Bei längerem Aufenthalt im Freien sollte man regelmäßig nachschmieren, um den Schutz zu gewährleisten. Die Schutzzeit wird dadurch allerdings nicht verlängert. Daher ist es essenziell, trotz Verwenden starker Sonnencreme regelmäßig Sonnenpausen einzulegen.

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