MeinBezirk-Tipps
So kannst du dein Haustier vor der Hitze schützen
- Bei großer Hitze gilt für Tiere ebenso wie für Menschen: ausreichend trinken!
- Foto: Daniel Brunsteiner/Unsplash
- hochgeladen von Barbara Schuster
Die Hitzewelle rollt über Wien hinweg. Die Temperaturen weit über 30 Grad machen nicht nur Menschen zu schaffen. Auch Tiere haben Probleme mit der Hitze. Wie du dein Haustier schützen kannst.
WIEN. Im Sommer klettern die Temperaturen oftmals über 30 Grad. Besonders in dicht bebauten Großstädten wie Wien steht oftmals die Luft, Abkühlung gibt es auch nachts nur geringfügig. Für die einen schön, für andere nicht ganz so angenehm. Neben Kleinkindern und älteren Menschen leiden auch Tiere oftmals unter der Hitze. Wie aber Fellnasen richtig versorgen? MeinBezirk hat Tipps.
Haustiere vor hohen Temperaturen
Egal, welchen tierischen Begleiter du hast, das oberste Credo lautet Flüssigkeitszufuhr. Hier gilt für Tieren das gleiche wie bei Menschen: viel trinken! Egal, ob Hund, Katze, Meerschweinchen, Hase oder Vogel - es sollte immer ausreichend Wasser zur Verfügung stehen. Wer in einem Randbezirk lebt und Hühner hat, sollte auch auf sie nicht vergessen. Schattige Rückzugsorte sind genauso ein Muss wie zahlreiche Trinkwasserstellen.
- Ein Spaziergang am Wasser in der Morgen- oder Abenddämmerung ist besonders empfehlenswert.
- Foto: Rosa Besler/MeinBezirk
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Wer einen Hund hat, sollte auf Spaziergänge in den heißen Mittagsstunden verzichten. Besser sind ausgedehnte Spaziergänge am frühen Morgen und in den Abendstunden. Viele Rassen genießen ein erfrischendes Bad. Aber Achtung: Keinesfalls sollten Hunde ins kühle Nass springen, wenn sie bereits stark aufgeheizt sind bzw. wenn der Tag schon weit vorangeschritten ist. Das belastet den Kreislauf noch zusätzlich, ebenso wie bei Menschen.
Auf das Futter kommt es an
Um noch mehr Flüssigkeit in den Kreislauf zu bringen, sollte auf Trockenfutter weitestgehend verzichtet werden. Bei Hunden und Katzen sollten Herrchen und Frauchen auf Nassfutter setzen. Bei Kaninchen, Hasen und Hamster eignen sich Lebensmittel mit besonders hohem Wasseranteil wie etwa Gurke, Wassermelone oder Erdbeeren besonders gut. Für extra Abkühlung ist gesorgt, wenn diese zuvor im Kühlschrank gelagert wurden.
- Wasserhaltige Lebensmittel wie Erdbeeren, Gurken und Wassermelonen führen zusätzlich Wasser hinzu.
- Foto: NanaSod/Pixabay
- hochgeladen von Barbara Schuster
Schattige und kühle Plätze schaffen
Katzen und Hunde suchen sich meist selbst ein angenehmes Plätzchen. Besonders beliebt sind kühle Fließen. Wenn es in der Wohnung für die schnurrende Samtpfote zu heiß wird, kann man sie mit einem feuchten (nicht nassen!) Tuch kühlen.
Meerschweinchen, Hamster und Kaninchen, die ein Freigehege haben, sollten Unterschlupfmöglichkeiten geboten werden. Auch ein großer Stein im Schatten zum Drauflegen wird gerne von den Tieren angenommen. So können sie sich vor dem aufgeheizten Boden schützen. Auch eine Kühl- bzw. Isoliermatte unter dem Heu kann helfen, eine zu starke Aufheizung zu verhindern. Wer Vögel hält, sollte sie ebenfalls vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Trinkwasser sollte zudem regelmäßig gewechselt werden, damit sich keine Bakterien ansammeln.
Das Auto als größte Gefahr
Unter keinen Umständen sollten Tiere im Auto gelassen werden. Auch nicht, wenn es nur die berühmten "fünf Minuten" sind. Das Auto kann schnell zur tödlichen Falle werden, selbst dann, wenn das Autofenster einen Spalt geöffnet bleibt. Solltest du ein im Auto eingeschlossenes Tier bemerken, solltest du umgehend die Polizei alarmieren.
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