Abseits der Touristenpfade
Geheimtipps für den Sommerurlaub in Österreich

Ein echtes Highlight ist die Hängebrücke "highline179".
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  • Ein echtes Highlight ist die Hängebrücke "highline179".
  • Foto: Burgenwelt Ehrenberg
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Wer neben den herkömmlichen Ausflugszielen etwas Ausgefallenes erleben möchte, wird in den Regionen Österreichs fündig.  Meinbezirk.at zeigt quer durch die Bundesländer Reiseziele für den Sommerurlaub, die nicht jeder kennt. Und verrät euch den einen oder anderen Geheimtipp. 

Salzburg – Auf den Spuren der Illuminati  

Routen entlang historischer Wege oder zu geschichtlich interessanten Plätzen – in Salzburg kann man abseits der gängigen Touristenpfade auf eine Zeitreise gehen. So haben sich etwa im „Hexenloch" bei Aigen am Fuße des Gaisbergs im 18. Jahrhundert die Illuminati versammelt. Hier geht es zu sechs Wandertipps, die euch zu spannenden Plätzen bringen. 

Wandern und Wissen – Tipps aus den Bezirken

Spannendes erleben, auch bei Regenwetter
Spannendes lässt sich in Salzburg aber auch bei Regenwetter erleben. In Flachgau finden in den fahr(T)raum Erlebniswelten in Mattsee nicht nur Oldtimer, sondern auch Exponate mit interaktiven Möglichkeiten, bei denen Angreifen ausdrücklich erwünscht ist. So kann man die Geschichte von Ferdinand Porsche und die Konstruktionen seiner Fahrzeuge hautnah nachvollziehen. Mit fünf weiteren Tipps ist kein kostbarer Sommer- oder Ferientag verschwendet.

Spannendes erleben, auch bei Regenwetter

Zeitreise im Freilichtmuseum 
Ein Ort der Entschleunigung ist das Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain. Auf dem 50 Hektar großen Areal fanden an die 100 Salzburger Bauten aus sechs Jahrhunderten – originalgetreu wieder aufgebaut und eingerichtet – eine neue Heimat. Sie lassen die Besucher eintauchen in die Vergangenheit.

Freilichtmuseum: Ein Ort der Entschleunigung

Wandern mit Alpakas in Oberösterreich

Eine 90-minütige Wanderung mit Alpakas durch Wald und Wiesen erwartet Abenteurer in St. Johann am Walde im Bezirk Braunau. Die Kombination aus Wanderung, Tiererlebnis und Natur ist faszinierend.

280.000 Maispflanzen im Labyrinth

In der Gemeinde Kronsdorf im Bezirk Linz-Land bildet ein riesiges Maislabyrinth im Sommer die Hauptattraktion. Mit 25.000 Quadratmeter und etwa 280.000 Maispflanzen bietet das Labyrinth ein Erlebnis für die ganze Familie. Zum zweiten Mal gibt es heuer ein Orientierungsabenteuer für Familien. Mehr Geheimtipps findet Ihr hier:

Die besten Geheimtipps für den Urlaub in Oberösterreich


Zweitlängste Klamm Österreichs

Die „Dr. Vogelgesang-Klamm“ in Oberösterreich ist die zweitlängste Klamm Österreichs mit mehr als 1.500 Metern Länge. Erschlossen ist sie durch 500 Holzstufen. Auf der beeindruckenden Wanderung durch die Felsenschlucht kommen Naturliebhaber auf ihre Kosten.

Bezirk Kirchdorf: Die Dr. Vogelgesang-Klamm in Spital am Pyhrn ist die zweitlängste Österreichs.
  • Bezirk Kirchdorf: Die Dr. Vogelgesang-Klamm in Spital am Pyhrn ist die zweitlängste Österreichs.
  • Foto: OÖ Tourismus/Erber
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Wien fernab von Sisi und Sachertorte

Wien ist in den Sommermonaten gewöhnlich mit Touristen aus der ganzen Welt gefüllt. Dieser Sommer wird anders, bietet aber auch die Gelegenheit, die Stadt einmal abseits von Sisi, Schönbrunn und Co. kennenzulernen. So gibt es etwa Führungen durch die Geschichte des Roten Wiens, seines Proletariats, des Wiener Wohnbaus, des Kampfes um das Frauenwahlrecht und vieles mehr im 3., 5., 12., 16. und 19. Bezirk.

Führungen fernab von Sisi, Sachertorte und Schönbrunn

Wandern in Wien?
Tatsächlich bietet die Bundeshauptstadt zwölf gut beschilderte Wanderwege. Einen weiten Blick über Wien hat man auf dem Stadtwanderweg 1, der von Nussdorf auf den Kahlenberg führt. Bis zum Ende des Sommers stellen die Wiener Berzirkszeitungen jede Woche einen Stadtwanderweg vor. 

Mit Ausblick und Weingenuss

Steiermark – Urige Almen und vier Klimazonen 

Wer heuer daheim bleibt und dennoch nicht auf einen Hauch Exotik verzichten möchte, der kann im Botanischen Garten in Graz den Anblick und Duft südlicher Pflanzen genießen. Vier Klimazonen sind hier simuliert, die Temperaturen zwischen 8 und 24 Grad und eine Luftfeuchtigkeit zwischen 50 und 80 Prozent umspannen. Insofern empfiehlt sich ein Besuch an einem vielleicht nicht ganz so heißen Sommertag. 

Die Gewächshäuser in Graz sind als "Schauhäuser" allgemein zugänglich. Sie dienen der Wissenschaft und der botanischen und ökologischen Weiterbildung Interessierter.
  • Die Gewächshäuser in Graz sind als "Schauhäuser" allgemein zugänglich. Sie dienen der Wissenschaft und der botanischen und ökologischen Weiterbildung Interessierter.
  • Foto: Graz Tourismus/Harry Schiffer
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Almkäserei auf der Schneealm
In der Obersteiermark erwarten Besucher im Naturpark Mürzer Oberland urige Almen, kühle Gebirgsbächen und eine Sommerfrische fast wie anno dazumal. Auf der Schneealm findet man bei der Lurgbauerhütte die einzige Almkäserei der Obersteiermark. Für Kulturgenießer gibt es im Sommer die Neuberger Kulturtage.

Kirche Maria Schnee am Gleinalm Schutzhaus

Wenn die Natur erwacht und die Sonne langsam über dem Horizont aufgeht, präsentiert sich die Gleinalm, nördlich von Graz gelegen, märchenhaft schön. Frühaufsteher haben die Möglichkeit, am 9. August und 13. September einen einzigartigen Ausblick auf OberGraz zu erleben und dabei ein Bergfrühstück zu genießen. Nämlich im Gleinalm Schutzhaus, mit dem Geheimtipp Kirche Maria Schnee gleich daneben. Infos unter www.obergraz.at

Geheimtipp: Die Kirche Maria Schnee am Gleinalm Schutzhaus.
  • Geheimtipp: Die Kirche Maria Schnee am Gleinalm Schutzhaus.
  • Foto: Nina Schemmerl
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Jausnen am wilden Kaiser in Tirol

Im äußersten Westen Tirols liegt hinter dem Fernpass der Bezirk Reutte mit dem gleichnamigen Bezirkshauptort. In der Nähe befinden sich die Festungsanlagen auf Ehrenberg. Die Burgenwelt Ehrenberg ist ein Besuchermagnet, der einmalige Ausblicke auf den Talkessel von Reutte bietet. Ein echtes Highlight ist die Hängebrücke "highline179", die längste ihrer Art weltweit.

Ein echtes Highlight ist die Hängebrücke "highline179".
  • Ein echtes Highlight ist die Hängebrücke "highline179".
  • Foto: Burgenwelt Ehrenberg
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Camping im Mittelgebirge
Bei Campingliebhabern lässt der Campingplatz "Ferienparadies Natterer See" Herzen höher schlagen. Nur sieben Kilometer von Innsbruck entfernt liegt der Luxuscampingplatz mit eigenem See, der bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. 

Am eigenen Badesee treffen sich Spaß-, Fun- und Action-Begeisterte im Ferienparadies Natterer See.
  • Am eigenen Badesee treffen sich Spaß-, Fun- und Action-Begeisterte im Ferienparadies Natterer See.
  • Foto: Ferienparadies Natterer See
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Graspoint Niederalm
Der Graspoint Niederalm befindet sich auf knapp 1000 Meter am Wilden Kaiser Gebirge im Bezirk Kitzbühel. Am Rundwanderweg Rocky-Runde im Gebiet „Moor & more“ geht es durch das revitalisierte urige Moorgebiet. Wer Lust hat, macht einen Abstecher zur Graspoint Niederalm am Fuße des Wilden Kaisers. Dort lädt eine kleine, urige, gemütliche Jausenstation zur Einkehr ein. Danach kann man zum Rundweg zurückkehren oder noch einen Abstecher zum imposanten Schleier Wasserfall am Niederkaiser machen.

Mehr Zeit im Wasser, als am Land in Kärnten

Lebt man in Kärnten oder urlaubt im südlichsten Bundesland, so liegt es wohl auf der Hand, dass man mehr Zeit im Wasser als an Land verbringt. Am (freien) Naturbadeplatz Edelweiß am Wörthersee kann man perfekt früh am Vormittag oder am späten Nachmittag abtauchen. Das ist im Urlaub Pflichtprogramm! Dazwischen ist es entweder zu heiß oder es sind zu viele Menschen da. Am Einen Besuch wert ist auch der Weißensee, indem das Wasser kristallklar ist. Der Naturpark Weißensee lädt zum Spazieren und Wandern ein. 

Der Weißensee am Fuß der Gailtaler Alpen ist ein besonderer Geheimtipp für Naturliebhaber.
  • Der Weißensee am Fuß der Gailtaler Alpen ist ein besonderer Geheimtipp für Naturliebhaber.
  • Foto: pixabay/Mike_68
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Ein weiterer Tipp ist natürlich der Naturpark Dobratsch. Hat es unten weit über 30 Grad, sind es ganz oben angenehm kühle 20 Grad – und das bei wundervollen Almen und Wanderwegen.

Kulinarische Wanderung durch das Lesachtal
Im äußersten Südwesten von Kärnten liegt zwischen Gipfeln der Karnischen Alpen und Lienzer Dolomiten das Lesachtal. Hier leben besondere Menschen, die stolz auf ihre Produkte sind. Erleben kann man ihre Offenheit und Herzlichkeit – zusammen mit den kulinarischen Spezialitäten – auf dem Brot- und Morendenweg. Begibt sich ein Lesachtaler zur gemeinsamen Jause, sagt er: „Geamo morenden!“ Kulinarisch verwöhnt wird man auf einer Genusswanderung mit Brettljause mit hausgemachtem Bergkäse auf der Steineckenalm oder mit Stockplattln (traditionelle lokale Weihnachtsleckerei) beim Mühlenstüberl oder mit hausgemachten Schlipfkrapfen. Der Weg ist mäßig anstrengend.  An jeder Station erzählen die Protagonisten gerne über die Tradition ihrer Lebensmittel, wie diese erzeugt werden und warum diese schon als „Slow Food“ galten, als es diesen Begriff noch gar nicht gab.

Vorarlberg – Selfie auf 976 Metern Höhe

Der Dornbirner Hausberg Karren liegt auf 976 Metern und ist Ausgangs- und Endpunkt für zahlreiche Wanderungen. Die Karrenseilbahn bringt ihre Besucher in weniger als fünf Minuten auf 976 Meter Höhe. Von dort eröffnet sich ein sagenhafter Ausblick auf das Rheintal, die Schweizer Berge und den Bodensee. Der Dornbirner Hausberg verfügt über einen zwölf Meter langen Steg, die Karren-Kante mit Selfie-Point. Die Seilbahn fährt auch in der Nacht bis 23:00 Uhr, am Wochenende sogar bis Mitternacht und ermöglicht einen wunderbaren Ausblick über das Lichtermeer der Stadt.

Der Dornbirner Hausberg verfügt über einen zwölf Meter langen Steg, die Karren-Kante mit SelfiePoint.
  • Der Dornbirner Hausberg verfügt über einen zwölf Meter langen Steg, die Karren-Kante mit SelfiePoint.
  • Foto: DornbirnerSeilbahnAG
  • hochgeladen von Julia Schmidbaur

Geschichte erleben in Hohenems
Immer einen Besuch Wert ist auch das Jüdische Museum Hohenems. Die aktuelle Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ widmet sich der dem Ende entgegen gehenden Zeitzeugenschaft des Holocaust. Nur noch wenige Überlebende der NS-Herrschaft können aus eigener Erfahrung sprechen. Was bleibt, sind literarische Zeugnisse und unzählige Videointerviews der Überlebenden. Die Ausstellung hinterfragt die „Gemachtheit“ der Zeitzeugeninterviews und ihre gesellschaftliche Rolle seit 1945. Das Museum gibt Einblicke in die Video-Sammlung des Jüdischen Museums Hohenems, in Interviews, die bislang nie gezeigt wurden. Die Ausstellung kann bei freiem Eintritt noch bis zum 16. August besucht werden. 

Nischen bis Pop am Poolbar Festival in Feldkrich
Die Covid 19-Pandemie hat viele große Sommer-Festivals zur Absage gezwungen. Nicht so das Poolbar-Festival in Feldkirch. Noch bis zum 30. August 2020 bringt das Festival im Reichenfeldpark beim Alten Hallenbad  (jede Woche von Mittwoch bis Sonntag) Nischen- und Popkultur nach Vorarlberg. Jeden Mittwoch gibt es das pool-Quiz, am Donnerstag "Worte auf der Bühne" (jeweils mit Musik). An Freitagen und Samstagen finden die Konzerte statt. Sonntags wartet ab 11 Uhr der Jazzbrunch mit seinen Livebands, ab 14 Uhr sorgen bei freiem Eintritt die Sonntanz-DJs für Stimmung, darunter Szenegrößen wie "Wolfram" oder "Möwe". Highlights sind unter anderem die Konzerte der österreichischen Headliner Oehl und Manu Delago Ensemble. Hinzu kommen Poetry Slam, Tagebuch Slam und der Auftritt der Kabarettgrößen Maschek. Mehr Infos auf poolbar.at/events.

Der Reichenfeldpark wird heuer zum Hauptschauplatz des Poolbar-Festivals, das vom 23. Juli bis 30. August (jede Woche von Mittwoch bis Sonntag) stattfindet.
  • Der Reichenfeldpark wird heuer zum Hauptschauplatz des Poolbar-Festivals, das vom 23. Juli bis 30. August (jede Woche von Mittwoch bis Sonntag) stattfindet.
  • Foto: Poolbar Festival
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