EU-Umfrage
59 Prozent der Österreicher stoßen regelmäßig auf Fake-News

Falschnachrichten sind weit verbreitet.
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Mehr als die Hälfte der Österreicher (59 Prozent) stoßen laut eigenen Angaben regelmäßig auf Falschinformationen, EU-weit sind es mehr als zwei Drittel (71 Prozent). Die Medien sehen die große Mehrheit in der Pflicht, Fake News zu bekämpfen.

ÖSTERREICH. Eine Eurobarometer-Umfrage misst die Einstellung der Europäer in allen EU-Mitgliedsstaaten zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf das tägliche Leben.
Neben Themen wie Digitalisierung und Umwelt wurden auch Fragen zum Austausch persönlicher Informationen und Desinformation abgefragt. Für die Umfrage wurden im Dezember 2019 EU-weit 26.475 Interviews geführt. In Österreich waren es 1.018 Interviews. 

Die Medien sind in der Pflicht

Relativ verbreitet ist die Prozentanzahl derer, die regelmäßig auf Fake News stoßen. So entdecken elf Prozent der Österreicher „täglich oder fast täglich“ Nachrichten oder Informationen, von denen sie glauben, dass sie „die Realität falsch darstellen oder unwahr sind“. EU-weit ist die Zahl sogar mit 27 Prozent weitaus größer. "Mindestens einmal pro Woche" stoßen 26 Prozent der Österreicher auf solche Nachrichten, im EU-Schnitt sind es 25 Prozent. Und 22 Prozent der Österreicher sind mehrmals pro Monat mit "Fake News" konfrontiert.

Für 53 Prozent müssen "die Medien" die Ausbreitung von Fake-News bekämpfen. Dahinter folgen mit 47 Prozent die "öffentlichen Behörden", und "Social-Media-Plattformen" mit 38 Prozent. EU-weit wiederum sehen "die Medien" 61 Prozent in der Verantwortung, "öffentliche Behörden" 53 Prozent und "Social-Media-Plattformen" 46 Prozent.

42 Prozent der Österreicher (EU-weit 40 Prozent) zeigen sich für die Idee offen, ihre digitalen Geräte zu recyceln, wenn es zu keinem potenziellen Datenschutzrisiko kommt. Für 36 Prozent müsse aber eine Recyclingstelle in der Nähe sein. (EU: 43 Prozent). 30 Prozent der Österreicher gaben an, dass Informationen darüber, „wie viel Energie durch die Bereitstellung und Nutzung von Onlinediensten wie Videostreaming oder Suchmaschinen verbraucht wird“, ihre Nutzung beeinflussen würde. Bei den EU-27 sind es 28 Prozent.

Einem Austausch von persönlichen Informationen würden 35 Prozent der Österreicher zustimmen, wenn dieser zur Verbesserung von medizinischer Forschung und Versorgung genutzt werde. EU-weit sind es 42 Prozent. 32 Prozent der Österreicher lehnen es ab, „irgendwelche“ ihrer „personenbezogenen Daten für irgendwelche Zwecke zu teilen“. 

Quelle:
Alle Ergebnisse der Umfrage zum Herunterladen hier

Autor:

Adrian Langer aus Josefstadt

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