Wer traut sich gegen Van der Bellen?
Bundespräsident – Hofer tritt nicht an

FPÖ-Chef Norbert Hofer will nicht wieder gegen Van der Bellen ins Rennen gehen.
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Der dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer (FPÖ) will sich heuer nicht bei der Wahl zum Bundespräsidenten aufstellen lassen.

ÖSTERREICH. Norbert Hofer gegen Van der Bellen? Wird es dieses Jahr nicht geben. Seine Partei wird laut Hofer auf jeden Fall einen Kandidaten oder eine Kandidatin für die Hofburg-Wahl in diesem Herbst stellen. Wer das sein wird, hätten die Gremien zu entscheiden.

„Ich bin der Meinung, es wäre für mich klug und für die FPÖ klug und fürs Land klug, wenn ich diese Runde auslasse und die nächste gewinne“, sagte er gestern laut Vorabmeldung im Sender oe24.TV.

Van der Bellens Entscheidung noch nicht fix

Schon bisher hatte Hofer betont, dass für ihn ein Antreten 2022 – Zustimmung der Gremien vorausgesetzt – nur vorstellbar sei, wenn der amtierende Bundespräsident Alexander Van der Bellen nicht erneut antritt. Dieser hat sich zwar bisher noch nicht deklariert, allgemein wird allerdings von seiner Wiederkandidatur ausgegangen. 2016 hatte der frühere Grünen-Chef sich letztlich in einer Stichwahl klar gegen Hofer durchgesetzt.

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Kickl hält sich bedeckt

Ob FPÖ Parteichef Herbert Kickl antreten wird, ließ Hofer offen. Die Gremien würden auf Vorschlag des Parteiobmannes entscheiden. „Er wird sich sicherlich viele Gedanken darüber machen.“

Kickl hatte Anfang Mai betont, die Freiheitlichen hätten gleich mehrere geeignete Personen – und zwar Männer wie Frauen. Die FPÖ wolle sich aber „nicht zu früh in die Karten schauen lassen“. Hofer will sich der Vorabmeldung zufolge nun jedenfalls vorerst auf seine Beratungsfirma im Bereich Pflege konzentrieren.

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