Selenskyj jubelt
Ukraine und Moldau jetzt offiziell EU-Beitrittskandidaten

Die EU-Staaten verleihen Ukraine und Moldau den Kandidatenstatus.
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Laut mehreren Regierungschefs hat der EU-Gipfel in Brüssel am Donnerstag der Ukraine und Moldau offiziellen EU-Beitrittskandidatenstatus verliehen.

ÖSTERREICH. Seit Monaten drängt die Ukraine darauf, den Status eines EU-Beitrittskandidaten zu bekommen. Nun wurden die Wünsche erhört. Jedoch ist der EU-Kandidatenstatus noch keine Entscheidung über die Aufnahme von EU-Beitrittsgesprächen. Dazu ist wieder ein einstimmiger Beschluss der EU-Staaten erforderlich. Österreich hat eine Gleichbehandlung der Westbalkanstaaten verlangt, insbesondere von Bosnien-Herzegowina, das auch noch keinen offiziellen Kandidatenstatus hat.

"Historischer Moment"

"Ein historischer Moment. Heute ist ein entscheidender Schritt auf Ihrem Weg in Richtung EU. Michel gratulierte dem ukrainischen Premier Wolodymyr Selenskyj und der moldauischen Präsidentin Maia Sandu und den Völkern der Ukraine und Moldaus“‘ schreibt der EU-Ratspräsident Charles Michel via Twitter. „Unsere Zukunft ist zusammen." 

Michel teilte außerdem mit, der Gipfel habe Georgien eine europäische Perspektive gegeben. Die EU sei bereit, dem Land den Kandidatenstatus zu verleihen, sobald es die von der EU verlangten Prioritäten angehe. "Georgiens Zukunft liegt in der EU", so Michel. 

Die EU empfängt die Ukraine und Moldau mit offenen Armen. Hier im Bild Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (links) und EU-Ratspräsident Charles Michel.
  • Die EU empfängt die Ukraine und Moldau mit offenen Armen. Hier im Bild Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (links) und EU-Ratspräsident Charles Michel.
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Wenig überraschend lobt auch der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj auf Twitter die bekannt gewordene Entscheidung der EU-Vertreterinnen und -Vertreter, der Ukraine den Kandidatenstatus einzuräumen. Er begrüße die Entscheidung der EU, es sei ein einzigartiger und historischer Moment in den Beziehungen zwischen der Ukraine und der EU. Selenskyj sei Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel dankbar für die Unterstützung. Die Zukunft der Ukraine, ist in Selenskyjs Tweet zu lesen, liege in der EU. 

Lettlands Ministerpräsident Krisjanis Karins sprach von einer historischen Entscheidung. Es habe auch eine Klärung bezüglich der Beitrittsbestrebungen des Westbalkans und von Georgien gegeben.

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