Umfrage:
Dürfen Asylwerber eine Lehre machen?

market-Chef Werner Beutelmeyer: Nur ein Drittel der Bevölkerung hält die Gewinung von Asylwerbern für Lehrberufe für eine wirksame Maßnahme, um das Lehrlingsproblem zu lösen.
  • market-Chef Werner Beutelmeyer: Nur ein Drittel der Bevölkerung hält die Gewinung von Asylwerbern für Lehrberufe für eine wirksame Maßnahme, um das Lehrlingsproblem zu lösen.
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Das market-Institut hat eine Umfrage zum Thema Asylwerber und Lehre durchgeführt. Ergebnis: 56 Prozent der Österreicher sind dafür, dass Asylwerber eine Lehre machen dürfen, 32 Prozent sind dagegen. Der Rest ist unentschlossen.

Bei den Männern sind 50 Prozent dafür, bei den Frauen sind es gar 62 Prozent. 37 Prozent der Männer und 28 Prozent der Frauen sind dagegen. Der Rest ist unentschlossen.

Die Jungen sagen mit 62 Prozent Ja

Bei den 16 bis 29-Jährigen sprechen sich überdurchschnittliche 62 Prozent für eine Lehre für Asylwerber aus, 23 Prozent sind dagegen. Bei der Generation 30 bis 49 sind 51 Prozent dafür und 37 Prozent dagegen.

Bei der Generation 50 Plus sind dann wieder mehr (58 Prozent) Befragte dafür, dass Asylwerber eine Lehre machen dürfen, 33 Prozent sind hier dagegen.

Zuwanderer aber nicht Lösung des Problems

Allerdings halten Herr und Frau Österreicher die Zuwanderer nicht für die Lösung des Lehrlingsproblems. Gerade mal ein Drittel hält die Gewinung von Asylwerbern für Lehrberufe für eine wirksame Maßnahme um das Lehrlingsproblem zu lösen.

Konkret lautete die Fragestellung, welcher der beiden Meinungen man zustimmt. Zur Auswahl standen: „Die österreichische Wirtschaft braucht dringend Lehrlinge, geeignete Asylwerber sollen auch künftig eine Lehre in einem Mangelberuf anfangen dürfen und damit ein Bleiberecht bekommen“ oder „Asylwerber sollten generell keinen Zugang zu einer Lehre in Mangelberufen erhalten, solange nicht geklärt ist, ob sie Asyl bekommen und auch in Österreich bleiben dürfen.“

„Gespaltene Meinungslandschaft“

Die Onlinebefragung, die das market institut zwischen 15. und 17. Oktober für die Arbeitgeberinitiative „z.l.ö. – zukunft.lehre.österreich“ unter 820 Personen durchgeführt hat, ist den Angaben zufolge repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren und eine maximale Schwankungsbreite von 3,49 Prozent.

Die Diskussion über das Thema haben 83 Prozent der Österreicher verfolgt. Market-Chef Werner Beutelmeyer sprach von einer „gespaltenen Meinungslandschaft“.

Autor:

Wolfgang Unterhuber aus Döbling

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