25 Prozent Kaufkraftverlust
Kürzung der Betriebspensionen droht
- 120.000 Bezieher einer Betriebspension müssen 2023 mit einer Kürzung von bis zu 15 Prozent rechnen, erwartet der Interessensverband Pekabe.
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Rund 120.000 Bezieherinnen und Bezieher einer Pensionskassenleistung werden 2023 mit einer Kürzung rechnen müssen. Für die ersten drei Quartale meldeten die österreichischen Pensionen nämlich ein Minus von 9,73 Prozent. Das macht eine Reduzierung des veranlagten Vermögens um 2,7 Milliarden Euro in diesem Jahr aus.
ÖSTERREICH. Abhängig vom entsprechenden Rechnungszins kann die Kürzung bis zu 15 Prozent weniger bedeuten, so die Einschätzung des Interessenverbandes Pekabe. Leider habe sich der Negativ-Trend seit Beginn diesen Jahres fortgesetzt. Berücksichtigt man die aktuelle Inflationsrate rechnet Pekabe mit einem Verlust der Kaufkraft, bei den betroffenen Pensionistinnen und Pensionisten, von 25 Prozent.
- Durch die Kürzung drohe ein Kaufkraftverlust der betroffenen Gruppe von bis zu 25 Prozent, so Pekabe.
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Einbußen auch für Anwärter
Neben den bereits Betriebspension-beziehenden Personen, müssen wohl auch Anwärterinnen und Anwärter einer solchen mit Einbußen rechnen, so Pekabe. Der Interessensverband verweist darauf, dass die Betroffenen bereits jetzt die Hälfte ihrer Zusatzpension eingebüßt hätten. Peter Weller, Vorsitzender von Pekabe, gibt zu bedenken:
"Aus sozialen Gründen sollte es unbedingt zu einer Reform der zweiten Säule des Pensionssystems kommen. Die Vernichtung von einem Viertel der Pensionsleistung durch Börse und Inflation in nur einem Jahr ist dramatisch und viele Pensionisten sind mit dieser Situation überfordert. Eine rasche politische Lösung ist mehr als angesagt, denn nur wer rasch hilft, der hilft wirklich."
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