1934 – 2019: Die Feuerwehr lässt ihn einfach nicht los...
Ein runder Geburtstag mit zwei Nullen

Als Freund der Blasmusik freute sich Mathias Schwenter über die Darbietungen der Marktmusikkapelle Wies.
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  • Als Freund der Blasmusik freute sich Mathias Schwenter über die Darbietungen der Marktmusikkapelle Wies.
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„Gestern war lustig Weingarten schneiden“, erzählte HBI Erich Spari am Sonntag bei der nachmittäglichen Geburtstagsfeier im Hause vulgo Deutschgreger: „Die Musik hat so schön gespielt...“ Gemeint damit war natürlich das Ständchen der Marktmusikkapelle Wies, mit dem die Gemeinde dem Jubilar Mathias Schwenter zum 100. Wiegenfest gratulierte.

(jf). EHBI Mathias Schwenter gehört der FF Wernersdorf seit mehr als 83 Jahren an. Die Leidenschaft, dem Nächsten zu helfen und in der Gruppe Gemeinschaft zu erleben, wurde in ihm schon in sehr jungen Jahren entfacht. Damit ist er auch der zweitälteste „Florianijünger“ des Landes. Der hohe Geburtstag, der am Wochenende dementsprechend gebührend gefeiert wurde, wird wohl in die Feuerwehr- und Gemeindechronik Einzug halten.
Bürgermeister Josef Waltl und 1. Vizebürgermeister Franz Jöbstl beglückwünschten den Jubilar mit herzlichen Worten und der Überreichung eines Geschenkskorbes. „Beim Hunderter kommen wir mit der Musikkapelle“, so Ortschef Josef Waltl.
In der Zeit von 1950 bis 1955 hatte Mathias Schwenter in der Kommune Wernersdorf – heute ein Ortsteil der Marktgemeinde Wies – die Funktion des Gemeindekassiers inne. Zwölf Jahre – von 1969 bis 1981 – lang stand er der FF Wernersdorf auch als Kommandant vor.

„I bin a im Dienst heut“

Mit HBI Erich Spari sprachen dem Langzeit-Feuerwehrmann OBI Christian Schuster, EHBM Johann Jöbstl, HLM Ernst Mörth und Pressereferent Marcel Stelzer aufrichtige Glückwünsche und Dankesworte aus.

Ein Leben für die Feuerwehr

Mathias Schwenter erblickte am 6. Februar 1919 in Wernersdorf das Licht der Welt. Der Dienst am Nächsten war dem angehenden Landwirt anscheinend in die Wiege gelegt. Bereits am 1. Jänner 1934 trat er der örtlichen Feuerwehr bei.
Der Ehe mit seiner 1994 verstorbenen Frau Maria entsprossen fünf Töchter. Heute zählen zehn Enkel- und acht Urenkelkinder zum Familienkreis. Auf dem Deutschgreger-Hof leben vier Generationen unter einem Dach. In dieser Umgebung fühlt sich der Jubilar wohl und geborgen. „Er liest die Zeitung noch ohne Brille“, erzählt Tochter Margaretha Lipp. Im Fernsehen schaut er sich gerne die Barbara Karlich-Show, Land und Leute, Harrys liabste Hütt’n sowie Nachrichtensendungen an.

Fotos: Josef Fürbass

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