Pfarrheim als Stützpunkt
Grünewald Fruchtsaft GmbH lud Mitarbeiterkinder ins Feriencamp
- Kreativität gab es auch beim Malen unter dem Tisch
- Foto: Gerhard Langmann
- hochgeladen von Gerhard Langmann
Tun statt reden: Die Grünewald Fruchtsaft GmbH lud Mitarbeiterkinder zu einer Sommerwoche ein. Das Betreuertrio Bea Tropper, Chiara Rassi und Manuel Pölzl stellte ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine.
STAINZ. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind das wichtigste Kapital eines Betriebs! Bildung ist entscheidend für die Zukunft eines Unternehmens! In einer Firma kommt es auf die Fachkräfte an! Welche Schlagworte hat es nicht schon gegeben, wenn es um das konstruktive Zusammenleben von Führungsetage und Belegschaft ging. Die Grünewald Fruchtsaft GmbH hat den Sonntagsreden eine reale Entsprechung gegenübergestellt. Sie stellte dabei die Kinder der Mitarbeitenden in den Mittelpunkt und richtete für sie eine kostenfreie Kindersommerwoche ein.
„Wir wollen Eltern unterstützen, Beruf und Familie auch während der Ferien miteinander zu vereinbaren“, sieht Geschäftsführerin Julia Grünewald die Aktion als ein wertvolles Zeichen von Familienfreundlichkeit. Wie schaute das Unterfangen in der Realität aus? Von Montag bis Freitag gab es für die 18 angemeldeten Kids ein abwechslungsreiches Tagesprogramm, das vom Betreuertrio Bea Tropper, Chiara Rassi und Manuel Pölzl gemanagt wurde. Nach einer Art Checklist konnten sich die Kinder auf notwendige Utensilien wie Hausschuhe, Sonnencreme, Handtuch, Regenschutz oder Trinkflasche einstellen.
Drei Mal Blaulicht
Eh klar: Tag 1 war als Welcome-Day mit Begrüßungsspielen und einem Kennenlernkreis ausgelegt und diente auch dazu, das Programm und die Regeln für die Woche zu besprechen. Die Farbe Blau im Sinne von Blaulicht spielte am Dienstag die Hauptrolle. Zunächst ging es hinunter zur Feuerwehr Stainz, wo die beiden Brandmeister Michael Gaisch und Peter Stering das Rüsthaus, die Einsatzfahrzeuge und wichtige Utensilien für den Feuerwehrdienst erklärten. Die Sensation schlechthin: Die Kinder durften selbst ein Strahlrohr ausprobieren und wurden mit dem MTF (steht für Mannschaftstransportfahrzeug) zur Polizeidienststelle kutschiert.
Auch da gab es Aufregendes zu erleben: Die Inspektoren Werner Lesky und Katharina Prattes führten durch die Räumlichkeiten, die Kinder durften einen Helm aufsetzen, das Motorrad bestaunen und eine Schutzweste anlegen. Auch wissen sie jetzt, wie ein Alkoholtest vonstattengeht. Zurück im Pfarrheim wartete Elke Krois, um den Kindern Grundzüge einer Ersten Hilfe näherzubringen. Die Verwendung einer Thermodecke (Gold muss außen sein) und das Anlegen eines Verbandes (immer mit mäßigem Zug arbeiten) funktionierte recht gut.
Grünewald im Schnelldurchgang
In den Wald ging es am Mittwoch. Als Guides standen Oberförster Helmut Fladenhofer und sein Hund Kitt parat, welche die Gruppe in den Bründlwald führten und bereits auf dem Weg dorthin Wissenswertes über Baum, Strauch und Kräuter erklärten. Beim Basteln einer Holzkette und dem Bau einer Wassermühle waren die Kinder zum Mitmachen eingeladen. Die wichtigste Erkenntnis: Immer auf den markierten Wegen bleiben, nie die Tiere in ihrem Wohn- und Schlafzimmer stören.
Beim Obsttag war es klar, dass da die Firma Grünewald aufschlägt. Julia Grünewald ließ es sich nicht nehmen, die Youngsters durch die Produktionsstätten, das Sozialgebäude und die Außenanlagen zu führen. „Hier arbeiten eure Eltern“, marschierten sie durch die Räumlichkeiten, verkosteten den einen oder andere Saft und mixten am Ende ihre Smoothies und Eiscremes selber. Obst dominierte auch den Nachmittag: Zur Feier des Tages wurde ein Apfelstrudel selber gebacken. Der Freitag wurde zum Basteltag, wo Malen, Spielen und Basteln auf dem Programm standen und beim Film Turbo der Weinbergschnecke Theo beim „Racen“ gefolgt wurde. Am Ende ein weiteres „eh klar“: Alle Kinder verewigten sich mit ihren Handabdrücken auf einer großen Leinwand.
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