Bezaubernde Hexe Trixika
Stainzer Kindergartenkinder fluteten den Flascherlzug
- Es war schwer, alle Kinder auf ein Foto zu bringen
- Foto: KK
- hochgeladen von Gerhard Langmann
Gemeinschaftliche Aktion aller Stainzer Kindergärten: Die Kinder wurden zu einer Fahrt mit dem Flascherlzug eingeladen. In den Waggons zeigte Hexe Trixika ihre Zauberkünste.
Der Flascherlzug, der seit 1892 in Betrieb ist und sich nach wirtschaftlich schwierigen Zeiten ab den 1970-er-Jahren zu einem Tourismusmagneten entwickelt hat, hat bereits viele illustre Passagiere erlebt. So junge Passagiere, wie am vergangenen Donnerstag, wird er aber ganz selten befördert haben. Zu Gast waren die Kinder aller Stainzer Kindergärten, die sich gegen Ende des Kindergartenjahres den Wunsch nach einer gemeinschaftlichen Aktion erfüllten. „Die Begeisterung war greifbar“, war Eva-Maria Fuchs, die Koordinatorin der Stainzer Kindergärten, von der Akzeptanz, von der Stimmung und vom Ablauf angetan. Etwa 180 Kinder aus den Standorten Georgsberg, Marhof, Rassach, Stainz und Stallhof hatten in den Waggons Platz genommen, um eine gemütliche Fahrt bis nach Kraubath zu erleben. Die momentane Gegebenheit, dass im Bahnhof Preding ein Umkuppeln nicht möglich ist, brachte es mit sich, dass die Kinder gleich zwei Loks im Einsatz zu sehen bekamen. In Richtung Kraubath verrichtete die Dampflok mit Lokführer Helmut Poglitsch die Schwerarbeit, auf der Rückfahrt nach Stainz musste die Diesellok mit Markus Mandl den Zug ziehen. Beide Antriebsfahrzeuge leisteten aber gute Arbeit, die Kindergartenkinder kamen wohlbehalten im Bahnhof Stainz an.
Mitarbeit der Kinder
Und unterwegs auf der Strecke? Da konnten sich die Kinder die vorbeihuschende Gegend anschauen, den an den Gleisen stehenden Eltern zuwinken oder – was natürlich alle taten – sich von der Hexe Trixika be- und verzaubern lassen. Welche Farbe hat der Würfel in der Hand? Während alle Kinder auf Schwarz tippten, kam ein roter Quader zum Vorschein. Ähnlich die Verwunderung beim Zusammengeben von schwarzen und gelben Tüchlein, die schließlich ein schwarz-gelb gestreiftes Tuch ergaben. Wie immer: Ohne die Mithilfe der Kinder hätten die verschiedenen Zaubertricks nicht funktioniert. Das „Hokus pokus simsalabim“ schaffte es auch, aus einem großen viele kleine Würfel werden zu lassen und die Oma vor dem bösen Wolf zu beschützen. Unschwer zu erraten, dass die Begeisterung in allen Waggons riesig war. Begeistert waren auch „Papa“ Daniel Konrad, der die Fahrt organisatorisch eingefädelt hat, und Bürgermeister Karl Bohnstingl, der den Kindern, Pädagoginnen und Betreuerinnen einen Besuch abstattete. Zusätzlich zu den Eindrücken der lustbetonten Fahrt bekamen die Kinder Messner-Würstel als Wegzehrung mit nachhause.
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