Info-Tour von Bürgermeister Walter Eichmann
Wie geht’s uns in Stainz?

Die Anregungen der Besucher wurden fein säuberlich notiert
  • Die Anregungen der Besucher wurden fein säuberlich notiert
  • hochgeladen von Gerhard Langmann

Auf dem Rundgang durch die Ortsteile (insgesamt fünf Stationen) soll den Menschen ein Bild vermittelt werden, was sich in der Gemeinde alles abspielt. Zudem – wie beim gegenständlichen Bericht über Rachling – sollen Bürger auf ihre Fragen eine Antwort bekommen.
„Wir wollen nicht auf Kosten der Enkel finanzieren“, wandte er sich zunächst dem Gesamtbudget von rund 29 Mio Euro zu, das – wie er betonte – einer exakten Kalkulation bedürfe. Diese Arbeit wurde vom Gemeindevorstand und dem Gemeinderat aufbereitet und durchgeführt, der dafür 19 Sitzungen mit insgesamt 245 Tagesordnungspunkten absolvierte.
Einen hohen Stellenwert maß der Ortschef der Information der Bevölkerung bei, für die sich die Gemeinde in Papierform der Gemeindemitteilungen, Stainzerleben, in digitaler Form der Homepage und der Daheim-App bedient.  Als wichtiges Instrument für Bauwerber nannte Eichmann den aus drei Architekten bestehenden Gestaltungsbeirat, der Antragstellenden im Vorfeld von Bau-, Umbau- und Gestaltungswünschen mit Information und Aufklärung zur Verfügung steht. „Im Bauamt haben wir fünf Mitarbeiter“, ließ er wissen, dass 2018 von den 198 Bauangelegenheiten gut zwei Drittel in der ersten Phase genehmigt wurden.
Als wichtige Herausforderungen und wohl auch große Ausgabepositionen nannte Walter Eichmann die Bereiche Hochwasserschutz, Schulen/Kindergärten, Feuerwehren, Sport/Vereine und Zukunftsprojekte. „Es geht es sich knapp aus“, sprach er die Schülerzahl an der Volksschule Marhof an. Von der Situation der elf Feuerwehren im Gemeindegebiet zeichnete er ein positives Bild, wenngleich auch hier sparsam gewirtschaftet werden müsse. „Sie sind das Leben in den Ortsteilen schlechthin“, stellte er sich voll und ganz hinter die Aktivitäten der Vereine, die auch entsprechend gefördert würden.
Das pflegliche Umgehen miteinander klang in der Ansprache der Begegnungszone Hauptplatz und des bald abgeschlossenen, vereinheitlichten Verkehrskonzepts mit. „Es können nur Rahmenbedingungen geschaffen werden“, stellte der Ortschef klar, dass hier die Autofahrer gefordert seien.
Im Anschluss an die Informationen des Bürgermeisters waren die Besucher mit ihren Fragen an der Reihe. Die Nachmittagsbetreuung an den Schulen und der Wunsch nach Splitt statt Salz waren ebenso Thema wie die Mäharbeit der Gemeinde, die Vorteile (?) der Gemeindezusammenlegungen, der Wunsch nach Autoabstellplätzen, die Schilchertage, die Mountainbikestrecke und die „Austrocknung“ von peripheren Gebieten.

Autor:

Gerhard Langmann aus Deutschlandsberg

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