Schwanberg hat seinen Schwan zurück

Hans Kienzer und sein Verein treten wieder als SV Schwanberg mit dazugehörigem Logo auf. Ein kleiner Schriftzug und die prächtige Anlage erinnern noch an Hollenegg.
  • Hans Kienzer und sein Verein treten wieder als SV Schwanberg mit dazugehörigem Logo auf. Ein kleiner Schriftzug und die prächtige Anlage erinnern noch an Hollenegg.
  • Foto: Franz Krainer/SV Schwanberg
  • hochgeladen von Simon Michl

Obmann Hans Kienzer wirkt locker, aber auch erleichtert: „Mit dem Namen Sulmtal-Koralm konnte kaum jemand etwas anfangen", erzählt er über die Gründe der Umbenennung, die in Wahrheit eine Rückkehr zu alter Tradition ist. Vor vier Jahren fusionierten die Fußballvereine aus Schwanberg und Hollenegg zum SV Sulmtal-Koralm, mittlerweile wurden auch die Gemeinden zusammengelegt. "Zeit sich wieder auf die jahrzehntelange Fußballtradition im Ort zu besinnen und nach der Gemeindefusion eine vernünftige und kostenadäquate Lösung zu finden“, so Kienzer weiter. Der kompromissfreundliche, aber unbeliebte Name ist weg, ab dieser Saison geht man wieder als SV Schwanberg in der Unterliga an den Start. Eine Entscheidung, die von der Gesamtheit der Funktionäre und Mitglieder getragen wurde und vor allem für die Jugend unschätzbare Vorteile hat. Das Stadion im ehemaligen Hollenegg wird als Spielstätte für die Jugend und die Kampfmannschaft genutzt, auch die fußballorientierte NMS wird dort trainieren. Die zweite Anlage soll als Ausbildungszentrum für die etwa 120 Schwanberger Nachwuchskicker (inkl. NZ) und auch für die Hobbykicker dienen, die Kienzer ebenfalls als wichtigen Bestandteil des neuen/alten SVS sieht. „Eine vernünftige Zukunftsentscheidung, mit der wir der Gemeinde helfen, kostengünstig ein umfangreiches Sportangebot für Jugend und fußballbegeisterte Bürger anzubieten. Der SV Schwanberg will mittelfristig mit finanziellem Augenmaß sportliche Ziele neu formulieren, die seinem Stellenwert entsprechen“, legt sich der Obmann für die nächsten Jahre fest. Kienzer, der Schwanbergs Fußball als Spieler, seit 13 Jahren als Funktionär und vier Jahren als Obmann kennt, will den Ort „mit Engagement und Teamwork zu einem wichtigen Fixpunkt im regionalen Fußball" führen.

von Franz Krainer

Autor:

Simon Michl aus Deutschlandsberg

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