05.07.2017, 21:56 Uhr

Begegnungsfest an der Volksschule Stainz

Schminken, neudeutsch "facepainting", machte viel Spaß
Stainz: Volksschule |

Die Kinder sollten unterschiedliche Pole im Zusammenleben erfahren.

Begegnung kann sich auf vielen Ebenen abspielen: Alt trifft Jung, gesund wird mit beeinträchtigt konfrontiert, einheimisch sieht sich ausländisch gegenüber. An der Volksschule Stainz trafen– vom Lehrerteam unter der Leitung von Heidi Stix engagiert präsentiert – am vergangenen Mittwoch derartige Pole aufeinander. „Zusätzlich“, merkte Direktorin Eva Albrecher-Mayr an, „wollten wir damit den Neuankömmlingen des kommenden Schuljahres unser Haus zeigen.“

Gleich neun Besuchsstationen richteten die Organisatoren ein, welche die Volksschulkinder (und natürlich die Gäste) zu durchlaufen hatten. Schminken zählte da ebenso dazu wie „Zuhören, lesen und genießen“, Tänze aus aller Welt und das Zubereiten einer gesunden Obstjause. Beim Rundgang war es geplante Absicht, dass die Kinder etwa beim Brettspiel auf Senioren trafen oder dass sie bei den Wiesenspielen vom einem behinderten Klienten der Werkstätte Mosaik im Rollstuhl beobachtet wurden. Ganz bestimmt fremdländisch kam ihnen das orientalische Fingerfood vor, bei dem in Stainz ansässige Asylwerber in der Schulküche der Neuen Mittelschule Weißbrot und Felischbällchen zubereiteten. Ein Zusammentreffen von ehemaligen Lehrerinnen und aktuellen Schülern gab es bei der Singen-und-Tanzen-Station. Noch ein kontroverses Aufeinandertreffen gefällig? Beim Tanzen konnten sich frühere Kindergartenkinder, die ab Herbst zu echten Schülern werden, einbringen.

Wie konnten (mussten!) die Kinder, Besucher und Gäste nachweisen, dass sie beim Begegnungstag dabei waren? Mit dem Hinterlassen ihres farbigen Fingerabdrucks auf der vorbereiteten Stoffbahn.
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