30.09.2017, 22:16 Uhr

Emeritierte Priester aus dem Annaheim in Stainz

Willkommensgruß durch Pfarrer Franz Neumüller an die Gäste
Stainz: Pfarrheim |

Heimatforscher Karl Dudek führte durch Kirche und Schloss. Der Jahresausflug der im Grazer Annaheim der Kreuzschwestern wohnhaften emeritierten Priester führte heuer nach Stainz. Ihr Leiter, Pfarrer Franz Neumüller, hatte sie eingeladen, ein Stück Stainz kennenzulernen.

Für die Führung durch die Räumlichkeiten im Schloss und der Kirche zeichnete Heimatforscher Karl Dudek verantwortlich. Auf dem Bild des Stiftsgründers Loidold von Wildon im Refektorium wies er auf die frühere Form des Gotteshauses hin. „Erst durch Propst Jakob Rosolenz wurde es reich und mächtig“, strich er die langjährige Armut des Augustiner-Chorherrenstifts heraus. Nach seiner Aufhebung 1785 durch Kaiser Josef II wurde das Gebäude als Feldlazarett mit Hunderten von Gefangenen genutzt. Erst langsam begann sich danach die Pfarre Stainz zu konstituieren.

Spannend: 

Bei der Kirchenführung verwies Karl Dudek auf seine thermographischen Aufzeichnungen, die einen Hohlraum in den Pfeilern (uU Verwahrort für Kirchenbücher) aufzeigten, hin. Auch hier eine Abbildung aus dem Mittelalter: Am Marienaltar sind Schloss und Kirche vor ihrer Umgestaltung in die barocke Form zu sehen. Auch erwähnte er das Geläut mit der erhalten gebliebenen „Kathl“ und den neuen Glocken aus dem Jahr 1953.
Mit der von Diakon Roman Kriebernegg gestalteten Andacht nahm der Rundgang seinen Abschluss. Auf die geistige Nahrung folgte eine irdische Stärkung beim Buschenschank Samahof.
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