25.06.2017, 19:12 Uhr

Ernährung als Schwerpunkt der „Heilsamen Tage 2017“

Fertig ist der Frühstücksteller nach fernöstlicher Art
Stainz: Lebenswerkstätten |

Die Lebenswerkstätten Stainz beleuchteten das Thema von allen Seiten.

„Lebensmittel natürlich zu erzeugen und zu genießen hat Auswirkung auf die körperliche, soziale und ökonomische Gesundheit der Bevölkerung“, appellierte Obfrau Ursula Gerhold an den einzelnen Menschen, sich seiner Bedeutung hinsichtlich der Veränderung von Einkaufs- und Versorgungsstrukturen bewusst zu werden.

Der Auftakt widmete sich am Donnerstagabend dem Bauernstand als dem wichtigsten Ernährungssektor. Der Film „Bauer unser“ von Robert Schabus zeigte in deutlicher Form das heutige Zusammenspiel von Konsumenten (Handy, Urlaub & Co. haben mehr Gewicht als Lebensmittel), Handel (ist stark ökonomisch orientiert) und Bauern (sind gezwungen, billig zu produzieren) auf.

Ein dichtes Programm am Freitag: Heilsam-kreatives Tanzen fand sich ebenso in den Impulsvorträgen wie Information über Traditionelle Europäische Heilkunde (TEH), psychosomatische Medizin, Shiatsu, Kinesiologie und Heilyoga. Überaus informativ: Im letzten Referat des Nachmittags informierte Gerhard Leidl über die Ausbildung zum Lebens- und Sozialberater, die im September in Stainz beginnt. Apropos Ausbildung: Ab Februar 2018 bieten die Lebenswerkstätten Stainz in Kooperation mit Oberwart die Ausbildung zum diplomierten TEH-Ernährungsberater an.

Weiter ging es im Programm am Samstag mit praktischen Kochübungen. Eine Erkenntnis aus dem Schlussvortrag Essen wie die Ahnen: Unsere körperlichen Bedürfnisse haben sich zu früher wenig verändert. Es ist demnach anzunehmen, dass unserem Körper die zugemutete Nahrung nicht sonderlich bekommt.
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