08.10.2017, 14:02 Uhr

Die Stainzbachbrücke wurde "Grün"

Helmut Hafner, Roswitha Weitzer: "Die Grünen gehören in das Parlament."
Stainz: Stainzbachbrücke |

Endspurt für den Nationalratswahlkampf.

Obwohl eine Bundeswahl ansteht, setzen sich auch örtliche Kader für ein gutes Abschneiden ein. Am vergangenen Freitag und Samstag besetzten die Stainzer „Grünen“ die Stainzbachbrücke, um ihre Botschaften unter die Passanten zu bringen.
„Es geht um das Bewusst machen der grünen Werte“, erklärte Dipl.-Ing. Helmut Hafner den Grund der Bemühungen. Denn eines ist für ihn klar: „Die Grünen müssen unbedingt im Parlament bleiben.“ Gibt es da Zweifel? Für jenen Stainzer, der offen seine Absicht, nicht Grün zu wählen, zur Schau stellte, offensichtlich schon. „Sie san holt a schon a Partei, wie olle ondern“, lautete sein Befund, der auf eine gewisse Politikverdrossenheit deuten lässt. „Jeder Mensch hat seine eigene Überzeugung“, ließ sich Roswitha Weitzer gerne auf ein konstruktives Gespräch ein. An dessen Ende vor allem eine Aussage stand: „Für unsere Demokratie wäre es schlecht, wenn Sie nicht zur Wahl gehen würden.“ Nachsatz: „Spitzenkandidatin Ingrid Lunacek ist eine starke Frau mit Themen, welche die Menschen berühren.“ Vor allem eines: „Füreinander ist heutzutage besser als gegeneinander.“
„Unsere Müsli-Riegel sind leider aus“, bequemte sich auch besagter Stainzer, einen Kugelschreiber mit nachhause zu nehmen. „Und das ist unser Programm“, ließ er sich sogar mit einer Grün-Broschüre eindecken.
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