17.09.2014, 09:30 Uhr

Bezirksfußball: Wer top ist, wer kämpft

Klassischer Fehlstart für St. Peter im Sulmtal (Rok Mursi, l.) und Pölfing (Matthias Mörth, r.). (Foto: Krainer)

Die ersten Runden sind Geschichte, Zeit für eine kleine Analyse.

von Franz Krainer

Das Highlight: Der DSC thront an der Landesliga-Tabellenspitze. Am nächsten Freitag könnten die Deutschlandsberger diesen Platz weiter absichern, man empfängt den Tabellenzweiten Heiligenkreuz im Koralpenstadion.

Frauental: Rastl geht

In der Oberliga trennte sich Frauental von Trainer Franz Rastl, Helmut Kalander soll das Team ins vordere Tabellen-Drittel führen. Kalander: „Ich denke, dass ein Platz zwischen drei und fünf mit dieser Mannschaft erreichbar ist, das vorrangige Ziel ist aber die Entwicklung des Teams für die nächste Saison“.

Drama in der Unterliga

In der Unterliga überraschte Eibiswald, der Aufsteiger war kurz sogar Tabellenführer. Trotzdem will Trainer Thürschweller „die Kirche im Dorf lassen“, Ziel sei nach wie vor ein Mittelfeldplatz. „Wir haben vor allem in der Offensive Probleme, uns fehlt ein Goalgetter“, trauert Thürschweller vielen vergebenen Chancen der letzten Runden nach. Dramatisch ist die Situation in St. Peter i. S.: Nur ein Sieg aus 5 Runden, ganz nahe am Tabellenende. Selbst der Schwanberger Fusionsclub Sulmtal-Koralm liegt drei Plätze vor dem Traditionsverein.

Pölfing: Fauland positiv

In der Gebietsliga überrascht bislang das Team aus Groß St. Florian: Mit drei Siegen und einem Remis liegt die Mannschaft von Trainer Thomas Hack an der Spitze, Preding und Bad Gams sind allerdings in Schlagdistanz. St. Martin zahlt Lehrgeld, Pölfing-Brunn hingegen hat es übel erwischt: Zwei Heimpleiten ließen den Titel-Mitfavoriten in den Tabellenkeller purzeln. Doch Trainer Didi Fauland ist zuversichtlich: „Es ist für uns unglücklich gelaufen, das derzeitige Ranking spiegelt keinesfalls die wahre Stärke der Mannschaft wieder.“

Verletzungsreigen im Grenzland

Unglücklich verläuft der Meisterschaftsbeginn auch für Grenzland in der 1. Klasse West B: 6 Langzeitverletzte, derzeit kann der Verein nur ein Rumpfteam stellen. Obmann Erich Heusserer hadert vor allem mit dem Ausfall seiner beiden Stürmer: „Wir haben für die Offensive zwei starke Spieler geholt, die jetzt mit Kreuzbandverletzungen lange ausfallen“, ist Heusserer verzweifelt.

Pitschgau wirkt souverän, Wies konnte endlich voll punkten, die Mannschaft ist besser als der Tabellenstand. Steyeregg hat im Sommer 12 Spieler ausgetauscht, die Mannschaft muss sich also erst noch finden, so Sektionsleiter Rudi Schmuck. „Da sind einige Kicker noch zu grün für den Titel. Heuer sollen die Jungs lernen, deshalb haben wir mit Vlado Potocnik einen Ex-Profi als Trainer geholt."

Wie reagieren die Vereine mit Fehlstart? Welche Favoriten straucheln als erste? Fans finden die Antworten regelmäßig in der WOCHE!
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