„Ihr seid nicht allein“
16 Tage gegen Gewalt an Frauen in Salzburg

Die SPÖ-Frauen in Salzburg fordern mehr Investitionen in den Gewaltschutz für Frauen.
  • Die SPÖ-Frauen in Salzburg fordern mehr Investitionen in den Gewaltschutz für Frauen.
  • Foto: SPÖ Salzburg
  • hochgeladen von Bettina Buchbauer

Gerade laufen 16 Tage gegen Gewalt in Salzburg unter dem Motto: „Ihr seid nicht allein“.

FLACHGAU. Gewalt an Frauen findet oft im Verborgenen statt. Die Angst um das eigene Leben oder um das der Kinder hindert viele Frauen daran, Hilfe zu suchen. Unter dem Motto „Un-Sichtbar“ machen die SPÖ-Frauen im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt vom 25. November bis zum 10. Dezember auf dieses Unrecht aufmerksam.

„Wir wollen betroffenen Frauen sagen: Ihr seid nicht allein“,

sagt Karin Dollinger, SPÖ-Frauensprecherin im Landtag und SPÖ-Landesfrauenvorsitzende. Bei Straßenaktionen informieren die SPÖ-Frauen über Hilfseinrichtungen in ganz Österreich, wie Gewaltschutzzentren, Frauenhäuser und die Frauenhelpline 0800 222 555. Mit farbigen Schuhabdrücken weisen die SPÖ-Frauen auf die Zahl der Wegweisungen vor Ort hin.

8.076 Betretungsverbote

Österreichweit gab es im Jahr 2018 insgesamt 8.076 Betretungsverbote. Im Bundesland Salzburg kam es zu 524. In Salzburg habe es gesamt 524. Im Flachgau mit 98 am zweitmeisten. In den einzelnen Bezirken:

  • Stadt Salzburg 224
  • Flachgau 98
  • Pinzgau 77
  • Tenngau 59
  • Pongau 55
  • Lungau 11

41 Frauen ermordert

„Wir müssen alles tun, um Gewalt zu verhindern“,

fordert Sabine Gabath, SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzender in der Stadt Salzburg.

„Angesicht der dramatischen Zahl an Frauenmorden fordert die SPÖ im Bund ein Soforthilfepaket von 4 Millionen Euro und weitere finanzielle Mittel im Anschluss. Laut Kriminalstatistik wurden im vergangenen Jahr 41 Frauen ermordet. Dabei handelte es sich in erster Linie um Beziehungstaten. Es braucht den Ausbau der Hilfseinrichtungen in ganz Österreich, sowie in Salzburg und mehr Mittel für Prävention und Aufklärung. Auch der Schutz der betroffenen Kinder muss verbessert werden“,

„Wichtig ist der Dialog mit den Fachleuten und mit den Frauen- und Opferschutzeinrichtungen. Sie wissen am besten, wo es Handlungsbedarf gibt“, sagt Dollinger. 

Gewaltschutz

Die SPÖ möchte daher die Frauen- und Gewaltschutzeinrichtungen ausbauen:

  • Mehr Geld für Prävention. Anti-Gewalt-Trainings sollen für Täter etabliert werden. Auch der Schutz für betroffene Kinder muss ausgebaut werden.
  • Mehr finanziellen Mitteln für den Opferschutz bei Gericht müssen zur Verfügung stehen.
  • Frauen haben das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben und ein Einkommen, von dem sie leben können.
Autor:

Bettina Buchbauer aus Flachgau

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