Unsere Unternehmer
Der Familienbetrieb mit sehr viel Präzision

Stolzer Familienbetrieb: die Kinder Daniel, Michael und Katja sowie die Firmengründer Sylvia und Franz Salmhofer (v.l.)
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  • Stolzer Familienbetrieb: die Kinder Daniel, Michael und Katja sowie die Firmengründer Sylvia und Franz Salmhofer (v.l.)
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Firmenchef Franz Salmhofer erzählt im Interview, wie er es aus der Garage zum Top-Betrieb brachte.

WOCHE: Ihr Unternehmen hat ja eine besondere Geschichte. Erzählen Sie uns bitte etwas über die Anfänge.
Franz Salmhofer: Nachdem ich den Beruf des Werkzeugschleifers über sehr viele Jahre bei Magna ausgeübt habe und dabei gesehen habe, dass da mehr Potenzial ist, haben wir uns nach langer Überlegung entschlossen, ein Einzelunternehmen zu gründen. Das finanzielle Risiko sollte so gering wie möglich gehalten werden. Das war die Grundidee, warum wir zu Hause in der Garage begonnen haben und uns nicht irgendwo eingemietet haben. Die Investitionen waren natürlich trotzdem erheblich. Wir sind gleich mit einer neuen CNC-Maschine gestartet. Danach haben wir unseren Horizont erweitert und sind Firmen im Großraum Graz angefahren. Es hat sich dann so entwickelt, dass bereits nach zwei Jahren der Ankauf einer zweiten CNC-Maschine notwendig wurde. Nach fünf Jahren wurde dann der neue Standort bezogen. Eigentlich durch Mundpropaganda und wenig Werbung sind wir auf den heutigen Stand gewachsen. Bei unseren treuen Kunden, die mit uns den Weg gehen, manche seit dem ersten Tag, wollen wir uns bedanken.

Ständige Weiterentwicklung steht bei Ihnen im Vordergrund. Wieso ist das so wichtig?
Ein Grund dafür ist, dass sich die Technologie ständig verändert. Dem muss man sich natürlich anpassen und stellen.
Mit welchen Herausforderungen muss Ihre Branche derzeit umgehen?
Die großen Herausforderungen sind natürlich die zusätzlichen Kosten, die auf Unternehmen allgemein zukommen, wie Lohnkosten oder der extreme Anstieg an Rohstoffkosten. Das Endprodukt nimmt diese Mehrkosten aber nicht auf. Durch Verbesserung der Struktur muss man diese Zusatzkosten unterbringen.

Der Fachkräftemangel ist in aller Munde. Ist das auch bei Ihrem Betrieb ein Thema?
So wie der Betrieb gewachsen ist, hat auch der Personalaufbau mit selbst ausgebildeten Lehrlingen stattgefunden. Wir sind stolz, dass alle Lehrlinge in der Firma geblieben sind. Das ist heute absolut nicht mehr selbstverständlich.
Ihr Unternehmen ist als Familienbetrieb geführt. Gibt es dabei auch Herausforderungen, oder sind immer alle Familienmitglieder einer Meinung?
So wie die Jugend andere Vorstellungen hat, bringen unsere Kinder sehr viel ins Unternehmen mit ein.

Wohin führt die Zukunft für Ihr Unternehmen?
Die Richtung, in welche die Firma gehen wird, wird von allen fünf Familienmitgliedern getragen. Es ist auch geplant, die Jugend in nächster Zeit in die Geschäftsführung miteinzubeziehen. Die letzte Entscheidung treffen wir alle fünf immer gemeinsam.

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