20.11.2016, 16:25 Uhr

ESV Eiskristall Lieboch gewinnt Alpenpokal-Bezirksausscheidung

Obmann Christian Amschl (links) wurde mit seinem Team ESV Eiskristall Lieboch Tagesbester beim Alpenpokal
Der ESV Eiskristall Lieboch ist Anwärter für den Servus Alpenpokal. Beim Qualifikationsturnier der Bezirke Graz und Graz-Umgebung siegten Obmann Christian Amschl, Ernst Stadler, Raphael Janics und Hannes Fuxjäger mit 184 Punkten.

Mit dem ESV Eiskristall Lieboch, der in der höchsten steirischen Liga spielt, ritterten weitere 31 Teams um den Sieg. An den Start gingen Stocksportgrößen wie der ESV Gedersberg, das Team Ladler, ESV Semriach, ESV Zettling, Eisblume Windorf, WAV Kehlberg, ESV Thalerhof oder der ESV Autal, der 1932 gegründet zu den traditionsreichsten Stocksportvereinen zählt. Staats-, Europa- und Weltmeister Michael Brantner erreichte mit dem Team „City & Land“ Platz zwei. Im starken Team vom ESV Kainachtal Süd zeigte die Jugend, wo’s langgeht. Mit Kilian und Chiara Wade nahmen hochkarätige jugendliche Stocksportler im Rang der Vize- und Staatsmeister teil.

Dass Stocksport auch Frauensache ist, bewiesen die Zettlinger Damen Bianca Gartler, Beate Krispel, Renate Paier und Sabine Reicht, die ihrem Obmann Mario Lattner vom ESV Zettling punktemäßig Freude ins Gesicht zeichneten.

Sport für alle Generationen

Der Alpenpokal punktet bei allen Generationen. Mit 84 Jahren ließ Anton Leitner als ältester Teilnehmer jüngere Semester hinter sich. Der pensionierte Zollwachebeamte im Team des Polizeisportvereins begann die Stocksportkarriere als Vierjähriger. „Mein Vater war Wagenmeister und hat mir einen Stock gedrechselt. Wir spielten als Kinder am zugefrorenen Dorfteich, was anderes hat’s nicht geben“. Die jüngsten Teilnehmer waren die Kids vom ESV Hausmannstätten, die mit Simone Lucic am Wettkampf teilnahmen.

WOCHE-Teams gewannen die Sympathien


Mutig nahmen drei WOCHE-Teams die Herausforderung an. Mit den Punkten haperte es bei der schreibenden Zunft. Entweder setzten die Teams von Alois Lipp, Christoph Hofer und Marcus Stoimaier zu viel Kraft ein oder agierten zu zaghaft. Zumindest stimmte fast zu hundert Prozent die Richtung, in die die Stöcke gingen. Aufatmen beim WOCHE-Team, als Geschäftsführer Jürgen Rothdeutsch mit Glück und Zufall unter dem Applaus der Mitbewerber acht Punkte schaffte. Knapp 90 Punkte sollten es schlussendlich für die drei Teams in Summe werden, womit die Redakteure die letzten drei Ränge erfolgreich verteidigten.

Applaus für das Organisationsteam

Der symbolischen Stockerlplatz gebührt Johann Dokter und seinem Team vom ESV Gedersberg für die Organisation und Moderation sowie dem ESV Neuseiersberg für die Bewirtung.
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Kerstin Wutti aus Land Steiermark | 21.11.2016 | 08:38   Melden
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