60.000 studieren in der Landeshauptstadt

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Radfahrerstadt, Pensionistenstadt, Kulturhauptstadt. Viele Titel werden der Murmetropole zugeschrieben, doch entspricht wohl keiner mehr der Realität als der Titel „Studentenstadt“. Denn rund 60.000 Personen sind an den insgesamt acht Universitäten und Hochschulen eingeschrieben (siehe Grafik).
Die größte davon ist die Karl-Franzens-Universität. Im Jahr 1233 gegründet, studieren dort heute über 32.000 Menschen in über 120 Studienprogrammen. Tendenz steigend. „In den letzten zehn Jahren sind die Sudierendenzahlen um mehr als 50 % gestiegen“, berichtet Rektorin Christa Neuper, „wir haben heute um ca. 10.000 Studierende mehr als noch 2005.“ Diese Entwicklung ist aber nicht – wie man vielleicht vermuten könnte – auf einen „Zustrom“ von Numerus-Klausus-Flüchtlinge aus Deutschland zurückzuführen, sondern mit 84 % kommt das Gros der „Studis“ aus Österreich (8,6 % aus EU-Staaten, 4,8 % aus Drittstaaten). „Mehr als die Hälfte der steirischen Maturanten studieren bei uns“, stellt Neuper klar.

Baustellen der Zukunft
Aus diesem Wachstum ergibt sich ein enormer Bedarf an infrastrukrukturellen Maßnahmen. „Wir brauchen mehr Raum. Die Bibliothek wird demnächst saniert und ausgebaut. Im Gebäude der Vorklinik soll ein „Haus der Sprachen und Kulturen entstehen, wo alle Sprachinstitute zusammen geführt werden“, nennt Neuper die größten Baustellen.

Kooperationen der Zukunft
Baustellen im übertragenen Sinn muss sich Neuper auch widmen: „Wir arbeiten an der Employability unserer Studierenden. Das betrifft die Einbindung von Experten aus der Praxis, wie auch den Ausbau von studienübergreifenden Modulen, in denen man wirtschaftliche Schlüsselqualifikationen erwirbt“, erklärt Neuper.
Um die internationale Konkurrenzfähigkeit zu erhöhen, setzt die Rektorin auf den Ausbau der Kooperationen, etwa mit der Technischen Uni oder der Med-Uni. „Wir können Synergien nutzen.Gemeinsam wollen wir die internationele Sichtbarkeit erhöhen, um in Rankings weiter nach vorne zu kommen.“


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