Diese Regale sind ein offenes Buch

Lese-Mission: Projektleiterin Maria Scherz gemeinsam mit der AMS-Geschäftsstellenleitung Christian Namor und Karin Außerhofer (v.l.)
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Handy statt Buch wird immer mehr zum Trend. "Book Crossing" bringt den Grazern das Lesen wieder näher.

Ein einfacher Zugang zu Büchern aller Art – mit diesem Konzept schafft Wiki, in Kooperation mit der Stadt Graz und Heidenspass, Anreize, das Handy einmal zur Seite zu legen und zu einem Buch zu greifen. Die "Book Crossing"-Idee ist dabei simpel: "Bei alltäglichen Wegen stoßen die Grazer auf unsere Bücherregale, bleiben stehen, stöbern und nehmen sich ein Buch mit", erklärt Projektleiterin Maria Scherz und veranschaulicht: "Eine Grazerin oder ein Grazer wird bei Besorgungen auf das cool designete Regal mit bunt gemischten Büchern aufmerksam. Beim Warten kann in den Büchern geschmökert werden und das Lieblingsstück auch mitgenommen werden. Beim nächsten Besuch bringt er oder sie ein anders Buch mit." Vielleicht kommen die Grazer dadurch wieder mehr zum Tratschen, beispielsweise über einen Roman, hofft Scherz auf mehr Austausch.

18. Standort

Am morgigen Donnerstag, dem 23. Jänner, wird das bereits 18. "Book Crossing"-Regal von Stadtrat Kurt Hohensinner im AMS Graz-West eingeweiht. „Wer lesen kann, ist klar im Vorteil", sagt Hohensinner und lobt das Projekt: "'Book Crossing' ist für mich eine weitere Möglichkeit, wie das Buch den Weg zur Leserin oder zum Leser findet. Dieser weltweite Trend ist seit knapp fünf Jahren nun auch in Graz heimisch. Damit wollen wir noch mehr Grazerinnen und Grazer für das Medium Buch begeistern. Mit dem neuesten Standort erweitern wir gemeinsam mit Wiki dieses großartige Angebot.“ Um den niederschwelligen Zugang zu den Büchern zu garantieren, sind die Regale an halböffentlichen Orten, beispielsweise im Paradeishof, in der Raiffeisenlandesbank Kaiserfeldgasse oder auch im Incafé und in so manchen Schwimmbädern (siehe Liste unten) aufgestellt. "Unter halböffentlich verstehen wir dabei jene Orte, die für jeden zugänglich, aber nicht jederzeit geöffnet sind, definitiv aber Plätze, an denen sich möglichst viele Menschen täglich aufhalten."

Nachhaltig und sozial

Nicht nur dass der Gedanke der "Book-Crossing"-Regale selbst ein nachhaltiger ist, auch bei der Produktion spielt er eine große Rolle. "Zuständig für die Herstellung ist Heidenspass, die Jugendlichen ohne Ausbildung und Beschäftigung einen Anker hin zum Wiedereinstieg in Arbeitswelt und Gesellschaft bietet, wodurch diese Jugendliche vor den Vorhang geholt werden und sehen, dass ihre Arbeit in der Öffentlichkeit stehen darf", erklärt Scherz und betont: "Zudem steht Heidenspass für cooles und praktisches Design."

Autor:

Anna-Maria Riemer aus Graz

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