Gemeinderat
KFG macht Lärm am Verschiebebahnhof Gösting wieder zum Thema
- Rund um den Verschiebebahnhof Gösting bleibt Lärm ein Thema. Ausgehend von neuen Messwerten fordert die KFG im Gemeinderat mittels Dringlichem Antrag neue Maßnahmen seitens der Stadt.
- Foto: Foto Jörgler
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Der Verschiebebahnhof Gösting kommt nicht zur Ruhe. Nach Messwerten von über 75 Dezibel in der Nacht fordert die KFG in einem Dringlichen Antrag erneute Maßnahmen seitens der Stadt. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
GRAZ/GÖSTING. Ein Dringlicher Antrag im Gemeinderat greift erneut die Lärmthematik rund um den Verschiebebahnhof Gösting auf. Laut KFG-Klubobmann Alexis Pascuttini habe das Quietschen wieder deutlich zugenommen – er verweist auf Messungen, die von 12. auf 13. Dezember 2024 zwischen 22 und 6 Uhr durchgeführt wurden und acht Messspitzen über 75 Dezibel ergeben haben. Die Nachricht ist nur eine weitere in einer langen Reihe. Erst im Frühjahr hatte sich im Zuge einer Volksbefragung eine klare Mehrheit für die Verlegung des Verschiebebahnhofs ausgesprochen. Die ÖBB konterte unterdessen, man habe ausreichend Maßnahmen gesetzt, um dem Lärm entgegenzuwirken, eine Verschiebung sei nicht angedacht.
Mehr dazu:
- KFG-Chef Alexis Pascuttini möchte das Thema Lärmbelästigung am Verschiebebahnhof präsent halten.
- Foto: KFG
- hochgeladen von Andreas Strick
Einstimmig angenommen
Der einstimmig angenommene Antrag angesichts der Messwerte fordert nun erneut eine Kontaktaufnahme mit der ÖBB sowie dem zuständigen Bundesministerium und die Prüfung sofortiger Schutzmaßnahmen seitens der Stadt – darunter neuerliche Lärmmessungen, Schließen der Lücken der Lärmschutzwände sowie die Errichtung von Einhausungen der Bremsanlagen. "Ich blicke optimistisch nach vorne und hoffe, dass das Problem nun wieder die entsprechende Aufmerksamkeit bekommt", so Pascuttini.
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