Die Jugend puttet mit Erfolg: Grazer Golfer geben den Ton an

Ein Kuss für den Pokal: Der Grazer Timon Baltl jubelte bei den Gösser Open in Maria Lankowitz über den Heimsieg.
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Maria Lankowitz scheint ein guter Boden für Grazer Golfer zu sein: Nach Martin Wiegele 2008 und Lukas Nemecz im Jahr 2017 konnte mit Timon Baltl erneut ein Sportler aus der Murmetropole auf den weststeirischen Grüns triumphieren.
Seinen Premierensieg auf der Alps Tour garnierte er nicht nur mit tollen Schlägen, sondern auch mit der tiefsten Runde (62) der Turniergeschichte. "Es ist alles aufgegangen, was ich mir vorgenommen und erhofft habe. Ich kann mich an keine Runde erinnern, auf der ich so viele gute Schläge gemacht habe", jubelte der frischgebackene Sieger, der sich in der Geldrangliste auf den achten Platz vorgeschoben hat. Damit derartige Erfolge von steirischen Golfern auch in Zukunft möglich sind, wurde im Vorjahr das Golfleistungszentrum Graz aus der Taufe gehoben.

Fit für die Zukunft

"Durch die Kooperation des Steirischen Golfverbandes mit den vier Schulen HIB Liebenau, BORG Monsberger, BHAK/BHAS Grazbachgasse und Sportmittelschule Graz-Brucknerstraße sowie der Sportwissenschaft und Sportmedizin ist jetzt eine fundierte sportliche und schulische Ausbildung gewährleistet", sagt StGV-Präsident Kurt Klein. Derzeit werden bereits 13 Schüler intensiv betreut. Generell ortet Klein eine "Aufbruchstimmung in der Steiermark".
Es ist nämlich nicht nur Baltl, der die Grazer Golf-Fahnen erfolgreich hochhält. Neben den arrivierten Spielern wie Lukas Nemecz und Martin Wiegele tritt auch die zweite Riege immer stärker aus deren Schatten. "Gerold Folk ist etwa bei den heimischen Amateuren die Nummer eins."

Grazer sind erfolgreich

Der 22-Jährige hat sich im Vorjahr mit dem Triumph bei den Schweizer Amateur-Meisterschaften erstmals ins Rampenlicht gespielt. "Im nächsten Jahr möchte ich den Umstieg ins Profilager schaffen", lautet sein ambitioniertes Ziel.
"Dafür muss ich aber noch konstanter werden", ist Folk, der bei den Gösser Open den Cut geschafft hat, aber auch selbstkritisch. Hoch hinaus möchte aber auch die Nummer sieben der Amateur-Rangliste, Niklas Regner. Der gebürtige Obersteirer schlägt mittlerweile wie Folk für den GC Murhof ab und möchte sich ebenfalls kontinuierlich der Weltspitze nähern.

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