Perspektivenklausur SK Sturm: Kein Stein bleibt auf dem anderen

Blick auf die Zukunft: Sturm-Präsident Christian Jauk, Geschäftsführer-Sport Andreas Schicker und Kapfenberg-Boss Erwin Fuchs.
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  • Blick auf die Zukunft: Sturm-Präsident Christian Jauk, Geschäftsführer-Sport Andreas Schicker und Kapfenberg-Boss Erwin Fuchs.
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Alles neu beim SK Sturm: Die Perspektivenklausur der Vereinsbosse hat ein klares Ziel ergeben – alles soll hinterfragt werden, kein Stein soll auf dem anderen bleiben.

Dass sich nach der abgelaufenen Katastrophensaison beim SK Sturm etwas ändern musste, war von den Fans über die Spieler bis hin zu den Vereinsverantwortlichen jedem im Umfeld der Blackys klar. Nachdem man sich bereits vor Meisterschaftsende von Cheftrainer Nestor El Maestro getrennt hatte und die Verträge von Spielern wie Thomas Schrammel oder Juan Dominguez nicht verlängert wurden, wurde jetzt auch noch die angekündigte Perspektivenkonferenz von Präsident Christian Jauk, Geschäftsführer-Sport Andreas Schicker und dem gesamten Vorstand abgehalten. Die Haupterkenntnisse: Die Werte des Leitbildes sollen wieder hochgehalten werden, die Jugend wird forciert und die langfristige Entwicklung soll wieder über dem kurzfristigen Erfolg stehen.

"Wir werden wenn dann sicher nur in die Spitze investieren. Ein schlechter Transfer ist viel schlechter als kein Transfer."

Alles hinterfragen

"Niemanden schmerzt diese Saison mehr als den Präsidenten!", erklärt Christoph Jauk am heutigen Donnerstag. Der Sturm-Boss hatte deswegen am Montag zur Perspektiven-Konferenz geladen, von nun an soll beim SK Sturm alles anders werden. "Vor allem das Abschneiden in der Meisterrunde war nicht zu entschuldigen. Aber der verpasste Europacup-Platz bietet auch eine Chance für den SK Sturm", so Jauk.
Sportdirektor Andreas Schicker betonte, dass aus der hohen Qualität der teuren Einzelspieler der Grazer über die gesamte Saison keine Mannschaft wurde: "Das Fundament für unseren neuen Weg soll das Leitbild sein. Wir wollen wieder mutiger auftreten, die Mannschaft soll jünger werden und besonders wichtig: Es soll wieder eine Durchgängigkeit von der Akademie über die Amateure bis hin zur Kampfmannschaft hergestellt werden um den eigenen Talenten den Weg zu den Profis zu erleichtern." Dabei soll auch die neue Kooperation mit dem Kapfenberger SV helfen, so dass die Talente aus der Regionalliga zuerst in der zweiten Liga Spielpraxis sammeln können.

Ziehen an einem Strang: Sturm-Präsident Christian Jauk (r.) und Geschäftsführer-Sport Andreas Schicker
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Kein Blick auf die Tabelle

Schicker verweist darauf, dass man sich in den kommenden Jahren weniger an der Tabelle, als an der Entwicklung der Mannschaft und des Vereins messen werde: "Kontinuität und Entwicklung sind die Schlüsselwörter. Uns ist bewusst, dass wir in der kommenden Saison dann in enge Situationen kommen könnten." Dann wolle man allerdings am eingeschlagenen Weg und dem aktuell noch gesuchten Cheftrainer festhalten. Der Kader soll sich ebenfalls verändern, so will Schicker die Struktur verjüngen und ausdünnen: "Wir werden wenn dann sicher nur in die Spitze investieren. Ein schlechter Transfer ist viel schlechter als kein Transfer."

Kehrt Kreissl zurück?

Weiters wollen die Verantwortlichen eine einheitliche Spielidee von den Akademiemannschaften über die Amateure bis zu den Profis einführen. "Diese ist auch schon ausgearbeitet. Wir werden  den Fußball nicht neu erfinden. Das Umschaltspiel ist essenziell, wir brauchen im Offensivfußball mehr mutige Lösungen. Da geht es sehr viel um mögliche Räume, die zu bespielen sind. Der neue Trainer soll dieses Konzept dann noch verfeinern" so Schicker.
Ob der ursprünglich als technischer Direktor eingeplante Günter Kreissl im Herbst wirklich zu den Grazern zurückkehren wird, bleibt weiter ungewiss. "Günter Kreissl befindet sich aktuell in seiner wohlverdienten Auszeit und wurde deswegen auch nicht in die aktuellen Pläne eingebunden. Wir werden das Gespräch zu einem späteren Zeitpunkt auch führen", bleibt Jauk vage.

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