01.02.2018, 06:30 Uhr

Lexikon des unnützen Wissens: Was "echte" österreichische Nachnamen bedeuten

Blättert man in den Seiten des Wiener Telefonbuches, findet man jede Menge Namen, die böhmischen (also tschechischen) Ursprungs sind. Aber auch außerhalb der Bundeshauptstadt sind diese Nachnamen sehr häufig. Man findet sie in Regierungen, Fußballnationalmannschaften oder unter Künstlern. Doch was ist deren deutsche Entsprechung? Ich weiß es!

Herbert Prohaska müsste eigentlich Herbert Spaziergang heißen, Alfred Hrdlicka wäre als Alfred Turteltaube in die Kunstgeschichte eingegangen und der legendäre ÖFB-Präsident, ÖGB-Vizechef und Minister Karl Sekanina hätte den Cordoba-Sieg 1978 als Karl Faschiertes feiern müssen.

Weitere bekannte und häufige Nachnamen und ihre Bedeutung: Blecha heißt Floh, Cap Storch, Cerny Schwarz, Horak entspricht dem deutschen Berger, Jelinek heißt Hirschkalb und Jeschek Igel.

Wofür Pospischil, Kucera und Nemec stehen, verrate ich Ihnen am Sonntag. Noch ganz was anderes zum Drüberstreuen: Bier zählt in Russland erst seit 2011 zu den alkoholischen Getränken. Davor lag die Grenze, ab wann ein Getränk ein alkoholisches ist, bei 10 % Alkoholgehalt. Nastrovje!  
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