12.04.2017, 09:00 Uhr

Die Krisen gibt es anderswo

Wohin geht die Reise für den GAK? Gernot Plassnegger will seine Truppe am Freitag wieder zu einem Sieg dirigieren. (Foto: GEPA)

Drei sieglose GAK-Spiele in Serie machen Gernot Plassnegger nicht nervös.

Leverkusen, Wolfsburg oder Rapid: Sie alle kommen in dieser Saison nicht in die Gänge und stecken in der Krise. In Graz-Weinzödl will man von schrillenden Alarmglocken aber noch nichts wissen. Und dennoch: Nach dem 1:1 gegen Oberliga-Nachzügler Rein ist der GAK auch im dritten Spiel in Folge sieglos geblieben.
Für Trainer Gernot Plassnegger noch kein Grund zur Panik. "Keine Frage, es ist für die Spieler und auch für die Fans eine neue, ungewohnte Situation. Aber Niederlagen gehören im Sport einfach dazu. Wichtig ist es jetzt, ganz normal weiterzuarbeiten."

Plädoyer für die Jugend

Der 39-Jährige macht aber dennoch kein Hehl daraus, dass er mit den zuletzt gezeigten Leistungen nicht zufrieden ist. "Man muss zugeben, dass im Frühjahr schlechte Spiele dabei waren. Aber warum sollten wir jetzt die Nerven verlieren?"
Dass die für viele Fans zu ruhige Transferzeit an der aktuellen Misere Schuld sei, verneint der Coach vehement. "Im Winter Spieler mit Qualität zu holen, ist nicht so einfach. Außerdem wollen wir explizit auch unseren eigenen Nachwuchs fördern. Zuletzt gegen Rein hat mit Julian Kohlbacher beispielsweise ein 17-Jähriger gespielt. Diesen Weg wollen wir, auch wenn Fehler passieren, weitergehen."
Viel Zeit zum Nachdenken bleibt ohnehin nicht, am Freitag wartet zu Hause Köflach (19.30), ehe am Ostermontag die Steirercup-Partie in Straden folgt (15).
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