31.08.2016, 07:31 Uhr

Noch ist das Team "Sturm-frei"

Sturms Romano Schmid spielt aktuell für die U-17-Auswahl des ÖFB. Schafft er den Sprung ins A-Nationalteam? (Foto: GEPA)

Im aktuellen ÖFB-Teamkader steht kein Sturm-Spieler. Ein Blick zum Nachwuchs macht aber Hoffnung.

Die EM in Frankreich ist für den Österreichischen Fußballbund längst abgehakt, das am kommenden Montag stattfindende WM-Qualifikationsmatch in Georgien markiert nun einen Neustart. Mit den erstmals einberufenen Louis Schaub, Andreas Lukse und Stefan Stangl erhöhte sich der Anteil an Bundesligakickern auf beachtliche sechs Akteure. Ein Sturm-Spieler fehlt allerdings erneut im Kader. Bereits seit über vier Jahren kam kein "Blacky" mehr zu Team-Ehren, immerhin steht mit Deni Alar wieder ein Spieler auf Abruf.

Zahlreiche Hoffnungen

Dass sich dieser Umstand in Zukunft ändert, davon ist Günter Kreissl, der sportliche Geschäftsführer des SK Sturm Graz, überzeugt. "In den ÖFB-Nachwuchsauswahlen sind zahlreiche Sturm-Talente vertreten. Wenn sie weiter hart an sich arbeiten, ist der Sprung ins Nationalteam keine Illusion."
Bereits auf sich aufmerksam gemacht haben heuer etwa die Sturm-Youngsters Romano Schmid, Dario Maresic, Philipp Sittsam und Jörg Wagnes, die mit dem U-17-Team bis ins EM-Viertelfinale vorgedrungen sind. Mit Sandi Lovrić und Tobias Schützenauer waren zudem zwei Schwarz-Weiße bei der U-19-Endrunde mit von der Partie. "Dazu kommen mit Marco Gantschnig, Peter Puster, Philipp Seidl und Lukas Skrivanek weitere Talente, die regelmäßig bei den Amateuren zum Einsatz kommen."
Einsätze in Nachwuchsteams sind laut Kreissl aber keine Garantie für eine A-Team-Einberufung. "Allein der Qualitätsunterschied zwischen der U21 und den Profis ist enorm. Dennoch bin ich überzeugt, dass der eine oder andere den Sprung schaffen wird."

C. Hofer
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