Fürstenfeld
Zivilcourage der Wilden Alten zieht auch Jugend in den Bann
- Das Theaterstück „NIE WIEDER“ beeindruckt junge Zuschauer vom BG/BRG Fürstenfeld nachhaltig.
- Foto: Die Wilden Alten
- hochgeladen von Margot Jeitler
Die Wilden Alten begeistern Schülerinnen und Schüler im Grabherhaus Fürstenfeld mit Theater und Gesprächen über Krieg, Faschismus und Zivilcourage.
FÜRSTENFELD. "Über eine Stunde hindurch völlige Konzentration. Eine Stecknadel hätte man fallen hören können, so still war es phasenweise, so hochinteressiert folgten die jungen Menschen dem Geschehen." Dieses eindrucksvolle Bild entstand gestern im vollbesetzten Grabherhaus, als die Wilden Alten ihr Stück „Nie wieder – Szenen gegen Hass und Gewalt“ vor über 200 Schülerinnen und Schülern des BG/BRG Fürstenfeld aufführten.
- Nach zwei Intensiven Tagen voller Dialog folgten die Schüler gebannt den Sezenen gegen Hass und Gewalt.
- Foto: Die Wilden Alten
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Austausch kennt kein Alter
Die Wilden Alten wurden vor etwa zwei Jahren vom Schauspieler und Regisseur Otto Köhlmeier gegründet. Ziel der Gruppe ist es, das Wissen, die Erfahrung und die Fähigkeiten älterer Menschen gezielt zu nutzen, um junge Menschen zu sensibilisieren und zu inspirieren. Die Mitglieder bringen persönliche Geschichten, Erinnerungen und künstlerisches Talent ein. Bereits am Vortag hatten die Jugendlichen die Gelegenheit, in kleinen Gruppen über Krieg, Faschismus, Demokratie, Zivilcourage und Menschenrechte zu diskutieren und von den Erfahrungen der Älteren zu lernen.
Die Mischung aus persönlichen Berichten, interaktiven Gesprächen und multimedialer Inszenierung machte die Themen greifbar und berührte die jungen Menschen tief. Die intensive Vorbereitung und der Dialog waren der Grund, warum die Schüler das Theaterstück so aufmerksam verfolgten.
- Die Wilden Alten zeige, wie wertvoll Wissen und Erfahrung sind - und das beide unbedingt weitergegeben gehören.
- Foto: Die Wilden Alten
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Theaterstück hinterlässt Eindruck
Das Stück „Nie wieder“ vermittelt eindrucksvoll, wie wertvoll das Wissen älterer Menschen ist – vor allem, wenn es gezielt weitergegeben wird. Zwei Tage voller Begegnungen, Diskussionen und Theater haben einmal mehr gezeigt, wie produktiv und nachhaltig ein Miteinander der Generationen sein kann. Durch die Kombination von Geschichte, Theater und Austausch wird bei den Jugendlichen ein Bewusstsein für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage geweckt.
Die Anfänge der Wilden Alten:
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