ZukunftsmentorInnen gestalten die Freizeit im Alter

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Ältere Menschen haben großes Potenzial in der Gesellschaft. ZukunftsmentorInnen helfen die neue Kultur des Alterns zu gestalten.

Jeder kann sich einbringen! Die Ressourcen der Menschen ab 60 zu wecken, ist die Aufgabe von ZukunftsmentorInnen. In Zusammenarbeit mit Gemeinden und Organisationen werden dafür nachhaltige Projekte entwickelt. Wir leben in einer alternden Welt. Der Anteil der über 60-Jährigen in Österreich betrug um die Jahrhundertwende 5%. Heute sind es fast 25%. 2030 werden es über 35% sein. Verantwortliche aus Politik und Wirtschaft sind gefordert, sich über die Ressourcen und Möglichkeiten von Menschen in der nachberuflichen Phase bewusst zu werden und diesen Wert zu erkennen.

ZukunftsmentorInnen:
Damit ältere Menschen ihr Leben selbstbestimmt leben können, sich wertvoll einbringen, hilft es, gezieltes Coaching, Lebensberatung und Projektmanagement anzubieten. Ernie Fuchs aus Höf-Präbach initiierte den Verein der LebensmentorInnen mit Sitz in Graz. Heute ist sie Obfrau des Vereins.
Der erste Lehrgang, bei dem sich ZukunftsmentorInnen ausbilden ließen, wurde 2009 abgeschlossen und vom Sozialministerium ausgezeichnet.

Organisationen profitieren:
ZukunftsmentorInnen leiten Gesprächsrunden, organisieren Infoveranstaltungen, Vorträge, Kurse, unterstützen und vernetzen soziales Engagement, binden ältere Menschen in das Gemeinwesen ein und fördern ein positives Bewusstsein des Alterns.
Sie bahnen Kontakte zu Gemeinden, Vereinen und Organisationen an und sorgen für ein gutes Miteinander der Generationen.

Vorbeugen ist besser als heilen:
Es ist ein präventives System, bei dem sich jede/r gebraucht fühlt. Das Leben älterer Menschen wird lebendig gestaltet. Dadurch werden sogar die Kosten für Gesundheit und Pflege nachhaltig gesenkt. Ältere Menschen bleiben länger gesund und mobil.
Was in den einzelnen Gemeinden verwirklicht wird, hängt von den Bedürfnissen vor Ort und den jeweiligen besonderen Fähigkeiten der einzelnen ZukunftsmentorInnen ab, die umfassend ausgebildet sind. Vielerorts gibt es andere Schwerpunkte.

Beispiele in Gemeinden:
„Hallo Nachbar ...“ ist in Laßnitzhöhe eine Initiative, die Nachbarschaftshilfe fördert. Hier gibt es auch das Projekt „Ernten im Lebensgarten“, dessen Inhalte Wertschätzung und Wertschöpfung sind. In der Gemeinde Nitscha hat Bertram Riegler das Erzählcafé im Rahmen der Bücherei verwirklicht. Weiters gibt es u. a. ein Begegnungszentrum in Wundschuh, Großeltern-Dienste in Feldbach, Fahr-Gemeinschaften für Jung und Alt, Treffen in Kainbach, eine Telefon-Hotline in Kalsdorf sowie Senioren-WGs in Vorarlberg.

Kursbeginn:
Ausbildung zu
ZukunftsmentorInnen:
Frauen und Männer ab 45+ werden als ZukunftsmentorInnen ausgebildet.
Es startet ein neuer Kurs in fünf Modulen im Ausbildungshaus Schloss Retzhof bei Leibnitz.
Das Einführungsseminar findet am 21. März statt – und kann getrennt gebucht werden.
Es folgen fünf Module an jeweils zwei Tagen.

Inhalt der Ausbildung:
Man bekommt Grundkenntnisse und Handwerkszeug von ExpertInnen vermittelt. Auf dem Ausbildungsprogramm stehen u. a. Ernährung, Bewegung, Gerontologie, Geragogik, Kommunikation, Teamentwicklung, Präsentation, Netzwerkarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Projektorganisation. Jede/r TeilnehmerIn entwickelt im Lehrgang ein Projekt, das in die Praxis umgesetzt werden kann.

Weitere Infos bei Ernie Fuchs:
Tel.: 0664/4372098
E-Mail: ernie.fuchs@gmx.at

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