Highspeed für die Glasfaser

Innovation aus der Region: Rainer Dunst präsentierte die Layjet-Technologie den Landesräten Barbara Eibinger-Miedl, Petra Bohuslav und Sebastian Schuschnigg.
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Layjet, eine Technologie aus Ebersdorf, beschleunigt den Glasfaser-Netzausbau um das Zehnfache.

Straßenbauexperten des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung gaben den Anstoß und Auftrag zur Entwicklung eines neuen, revolutionären Glasfaser-Verlegeverfahrens – der Layjet-Technologie. Umgesetzt wurde das Projekt vom Team der Ebersdorfer Firma DW-Tech rund um Geschäftsführer Rainer Dunst. Auf Einladung von Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl fanden sich vor wenigen Tagen hochrangige Vertreter der Wirtschaftsressorts aus ganz Österreich, darunter die Wirtschaftslandesräte Petra Bohuslav (Niederösterreich) und Sebastian Schuschnigg (Kärnten), bei der Firma DW-Tech ein und überzeugten sich vor Ort von der einzigartigen Verlegetechnologie.

Modernste Technologie

Durch den ausgeklügelten Einsatz von moderner Frästechnologie in Kombination mit neuester Regelungstechnik ist es erstmals möglich, Rohrleitungen direkt in das Straßenbankett zu verlegen, ohne dabei den Straßenkörper zu schädigen. „Diese innovative Verlegemethode eröffnet eine völlig neue Dimension des Glasfaser-Netzausbaus. Erstmals können nun Trassen für den Glasfaser-Netzausbau im Straßennetz geplant und verlegt werden, ohne dabei den Straßenkörper nachhaltig zu beeinträchtigen“, so Rainer Dunst. Die Technologie wurde bereits in den „Planungsleitfaden Breitband“ des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie aufgenommen.

Maximale Wirtschaftlichkeit

Während mit der herkömmlichen Grabungsmethode mittels Bagger maximal 250 Meter Rohrleitungen pro Tag verlegt werden können, schafft die Layjet-Methode bis zu 3 Kilometer pro Tag. Zudem werden die Micro-Rohre exakt geradlinig verlegt, was sich positiv auf die Einblasfähigkeit der Glasfasern auswirkt. Im Gegensatz zu anderen alternativen Verlegetechniken ist die Layjet-Methode bei jedem Untergrund einsetzbar. Durch die enorme Meterleistung und den sofortigen Verschluss der Künette sind Bauarbeiten mit dem Layjet-Verfahren für betroffene Anrainer kaum spürbar. Straßen müssen praktisch nicht gesperrt werden. Durchgefräste Einfahrten sind nach wenigen Minuten wieder befahrbar, das Bankett unmittelbar nach der Verlegung wiederhergestellt. „Oft bemerken Anrainer nicht einmal, dass in ihrer Straße eine Rohrleitung verlegt wurde“, so Dunst.

Rasch und kostengünstig

Durch eine enge Kooperation der Firma LAYJET mit dem Amt der Steiermärkischen Landesregierung und der steirischen Breitband- und Dateninfrastrukturgesellschaft SBIDI kann der Glasfasernetzausbau in den steirischen Gemeinden nun äußerst rasch und kostengünstig realisiert werden.

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