Baureportage
Lärmschutzwand für mehr Lebensqualität
- Rundflug über das Firmenareal der RUBNER Holzindustrie
- Foto: Dietmar HAMMERL
- hochgeladen von Dietmar Hammerl
Rubner Holzindustrie: Holzkompetenz mit starker Verankerung in der Region
Die Rubner Holzindustrie in Rohrbach an der Lafnitz ist das größte Sägewerk Ostösterreichs und hat sich auf hochwertige Produkte für den modernen Ingenieurholzbau spezialisiert. Mit modernster Anlagentechnik, jahrzehntelanger Erfahrung und einem konsequenten Qualitätsanspruch verarbeitet das Unternehmen jährlich rund 450.000 Festmeter Fichten-, Tannen- und Kiefernrundholz. Das dafür eingekaufte Rundholz stammt aus PEFC-zertifizierten Wäldern. Mit einer durchschnittlichen Anlieferungsdistanz von rund 40 km setzt die Rubner Holzindustrie zudem auf kurze Wege und eine enge Verbindung zur heimischen Forstwirtschaft.
Am Standort in Rohrbach an der Lafnitz sind rund 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und leisten täglich einen wichtigen Beitrag zur Leistungsfähigkeit und Qualität des Unternehmens. Auch die Sägenebenprodukte werden nachhaltig genutzt: In Kooperation werden daraus die „Steirer Pellets“ produziert. So wird der eingesetzte Rohstoff Holz möglichst umfassend verwertet und ein weiterer Beitrag zur regionalen Wertschöpfung geleistet. Obwohl die Rubner Holzindustrie Teil der familiengeführten Rubner Gruppe mit Sitz in Südtirol ist, bleiben die erwirtschafteten Mittel konsequent in der Region und fließen wieder in den Standort und seine Weiterentwicklung. Damit stärkt das Unternehmen nicht nur seine eigene Wettbewerbsfähigkeit, sondern sichert zugleich Arbeitsplätze, Wertschöpfung und wirtschaftliche Impulse in der Region. Die Rubner Holzindustrie verbindet damit modernste Technologie und langjährige Holzkompetenz mit regionaler Verantwortung – und steht für eine leistungsstarke, zukunftsorientierte Verarbeitung des heimischen Rohstoffs Holz.
Rubner setzt auf Lärmschutz und Lebensqualität für die Region
Die Rubner Holzindustrie übernimmt Verantwortung, nicht nur gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern auch gegenüber den Menschen in der Region. Deshalb investiert das Unternehmen freiwillig in eine neue Lärmschutzwand. „Trotz der wirtschaftlich herausfordernden Rahmenbedingungen investieren wir in die Infrastruktur am Standort und setzen damit ein klares Zeichen für langfristiges Denken“, betont Geschäftsführer Albert Weissensteiner. Das Projekt wird in zwei Bauabschnitten umgesetzt. Der erste Abschnitt mit rund 120 Metern Länge ist bereits fertiggestellt. Der derzeit laufende zweite Abschnitt umfasst weitere 170 Meter und reicht bis zum Dorfheizwerk. Mit einer Höhe von rund sieben Metern wird die Lärmschutzwand die Geräuschbelastung für die Anrainerinnen und Anrainer deutlich reduzieren. Zum Einsatz kommen hoch absorbierende Schallschutzelemente der Firma Velox. Die Planung erfolgte durch das Büro Gaulhofer Bauplanung GmbH, die örtliche Bauaufsicht übernimmt Ing. Florian Tiefengrabner. Mit den Bauarbeiten wurde die Firma Hammerl Bau GmbH beauftragt, die Asphaltierungsarbeiten führt die Firma Klöcher Bau GmbH durch. Damit sind mehrere regionale Unternehmen an der Umsetzung beteiligt. Mit dieser Investition stärkt die Rubner Holzindustrie die Lebensqualität im Umfeld des Werks und setzt ein klares Zeichen für ein gutes Miteinander von Wirtschaft und Nachbarschaft. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung bestätigen bereits jetzt den Nutzen des Projekts.
- Fertiger Bauabschnitt der 7 Meter hohen Lärmschutzwand
- Foto: RUBNER
- hochgeladen von Dietmar Hammerl
Gewässerschutzanlage
Mit der neuen Gewässerschutzanlage investiert die Rubner Holzindustrie gezielt in den Schutz der Umwelt und der regionalen Gewässer. Die Anlage entfernt Schad- und Schmutzstoffe wie Öl- und Treibstoffrückstände, Reifen- und Bremsabrieb sowie organische Verunreinigungen aus dem Oberflächenwasser, bevor dieses in den Vorfluter eingeleitet wird. Das anfallende Oberflächenwasser wird zunächst in einem Retentions- und Absetzbecken mit integriertem Ölabscheider gereinigt. Dabei werden Feststoffe und andere Verunreinigungen zuverlässig zurückgehalten. Anschließend erfolgt in einem nachgeschalteten Filterbecken die Feinreinigung, bevor das Wasser kontrolliert in den Vorfluter abgegeben wird. Die Umsetzung erfolgt durch regionale Fachunternehmen: Die Firma Hammerl Bau GmbH übernimmt die Bauarbeiten, Spezialtiefbau Keller die Tiefbauarbeiten und die Firma Klöcher Bau GmbH die Asphaltierungsarbeiten. Mit der neuen Anlage verbessert die Rubner Holzindustrie die Qualität und Steuerung der eingeleiteten Oberflächenwässer deutlich und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Gewässer und der Umwelt in der Region.
- Mittig im Bild die neu errichtete Gewässerschutzanlage
- Foto: Dietmar HAMMERL
- hochgeladen von Dietmar Hammerl
Verladeterminal optimiert Abläufe
Um die Verladung künftig effizienter zu gestalten, errichtet die Rubner Holzindustrie ein neues Verladeterminal mit moderner Schrankenanlage, Parkplatz und Servicegebäude mit Büro, Sanitäranlagen und Aufenthaltsräumen. Dadurch kann ein Teil des LKW-Verkehrs aus dem Werksgelände verlagert und die Verkehrsorganisation verbessert werden. Gleichzeitig entstehen für Fahrerinnen und Fahrer zeitgemäße Aufenthaltsmöglichkeiten, die den Komfort während der Wartezeiten erhöhen. Zudem wird der Mitarbeiterparkplatz neugestaltet und die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge erweitert.
Weitere Infos zu den unterstützenden Unternehmen:
Rubner - Holzindustrie
Hammerl Bau und Zimmerei
Klöcher Bau
Stahlbau Ebner




Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.