30.10.2017, 11:48 Uhr

"Bedarfsorientierte und qualitätsvolle Ausbildung gewährleisten"

Einzug geschafft: LAbg. Anton Kogler gratulierte dem neuen FP-Nationalratsabgeordneten Christian Schandor.

Christian Schandor ist neuer FP-Nationalratsabgeordneter des Walkreis Oststeiermark.

Mit NR Walter Rauch (Bad Gleichenberg) und Christian Schandor (Fürstenfeld) stellt der FPÖ-Walkreis Oststeiermark erstmals zwei Kandidaten. LAbg. Anton Kogler nutzte den Rahmen einer Pressekonferenz über das Wahlergebnis Bilanz zu ziehen. Knapp 34 Prozent holte sich die Freiheitliche Partei im Wahlkreis Oststeiermark. Ein Zugewinn von mehr als 10 Prozent. Der Zuspruch läge weit über den Erwartungen, betonte Kogler. "Acht der stärksten Gemeinden sind in unserem Bezirk." Das Top-Ergebnis führt Kogler auf die kontinuierlich gute, nachhaltige Arbeit sowie einen sehr guten Wahlkampf der Bundesparteivorsitzenden zurück. "Mit der Bundespräsidentenwahl hat uns Norbert Hofer die Türen zu neuen Wählerschichten geöffnet." Die gute Stimmung sei bereits beim FPÖ Frühschoppen im Rahmen des Hartberger Oktoberfestes mit mehr als 3.000 Besucher spürbar gewesen.

"Sehe bei der Jugend keine Politverdrossenheit"

Sowohl bei den Frauen und der Jugend konnte die Freiheitliche Partei an Stimmen zulegen. "Ich sehe bei der Jugend keine Politverdrossenheit", betonte Schandor mit Hinblick auf den in diesem Jahr gegründeten Ring Freiheitlicher Jugend in Fürstenfeld und der jüngst formierte RFJ Hartberg. Der 43-jährige HTL -Lehrer aus Fürstenfeld, der für die kommende Regierungsperiode in den Nationalrat einziehen wird, war sechs Jahre lang Kommandant der Eurofighter-Fliegerwerft in Zeltweg zog 2015 als Quereinsteiger in den Fürstenfelder Gemeinderat ein. Seine Schwerpunkte will Schandor neben den Themen Landesverteidigung und Regionalentwicklung vor allem auf die Bildung und der Gegensteuerung der Abwanderung im ländlichen Raumlegen. Sein Ziel: eine bedarfsorientierte Ausbildung. Als Beispiel nennt er den Ausbildungszweig der Automatisierungstechnik an der HTL Fürstenfeld. "Der läuft derart gut, dass man um eine zweite Klasse erweitern könnte." Gleichzeitig bangen viele Schulen im ländlichen Raum um Schüler. Kritik übt der HTL Lehrer an der "Fehlentwicklung der Neuen Mittelschulen".

"Spezialisierung statt Einheitsbrei"

Statt dem zur Zeit herrschenden Einheitsbrei fordert er eine Spezialisierung der Schulprofile. Auch Deutsch als Pflichtkriterium zum Einstieg in das Schulsystem sieht Schandor als bedeutenden Schlüssel um eine qualitätsvolle Ausbildung aller Schüler zu gewährleisten.
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