Effiziente Ausbildung für neue Fachkräfte

Zur Freude der Verantwortlichen sind die Damen im Schulungszentrum Fohnsodrf in Fürstenfeld im Vormarsch. | Foto: WOCHE
  • Zur Freude der Verantwortlichen sind die Damen im Schulungszentrum Fohnsodrf in Fürstenfeld im Vormarsch.
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Durch die aktuell positive Entwicklung der Wirtschaft wird in der Region der Fachkräftemangel zunehmend signifikanter. Daher haben das Arbeitsmarktservice (AMS) und das Schulungszentrum Fohnsdorf (SZF) am Standort Fürstenfeld unter der Leitung von Franz Hartinger gemeinsam ein Ausbildungsprogramm für stark nachgefragte Zukunftsberufe im Bereich der Elektro- und Metalltechnik mit hohen reellen Jobchancen entwickelt, Im Zeitrahmen von 16 bis 18 Monaten - bei entsprechenden Vorkenntnissen aufgrund des modularen Ausbildungssystems auch in kürzerer Zeit -  können arbeitslose Personen über 18 Jahre ohne Lehrabschluss oder ohne verwertbare Ausbildung die Lehrabschlussprüfung absolvieren. Die Kosten der Ausbidlung übernimmt das AMS. Ebenso wird die Deckung des Lebensunterhaltes samt Fahrtkostenbeihilfe finanziert.

Bewährte Kooperation

"Das SZF Fürstenfeld ist der wichtigste Partner des AMS im Bereich der kursmäßigen Ausbildung", streicht Herbert Paierl, Leiter des AMS Hartberg, die gute Zusammenarbeit hervor. Voraussetzung für die Förderbarkeit dieser Form der Berufsausbildung im SZF ist, wie Paierl ausführt, dass Interessenten im Vorfeld mit dem AMS Kontakt aufnehmen, um die Möglichkeiten auszuloten.
"Wer zu uns kommt, hat den Berufsfindungsprozess bereits abgeschlossen", berichtet Franz Hartinger, dass es erklärtes Ziel  des SZF ist, jenes Fachkräfte-Know how zu vermitteln, welches von den Betrieben in der Praxis benötigt wird. Zudem wird eine sogenannte Qualifizierungsrampe als Vorstufe angeboten. Mit dieser kann in der Dauer von maximal zwölf Wochen abgeklärt werden, ob bei potenziellen Kursteilnehmern alle Bedingungen für das Erreichen des Ausbildungszieles gegeben sind.

Frauenanteil

Margarete Hartinger, Zweigstellenleiterin des AMS Fürstenfeld und Gender Mainstreaming-Beauftragte, freut sich vor allem darüber, dass immer mehr Frauen einen technischen Beruf anstreben. "Talent hat kein Geschlecht, Frauen sind ein wichtiges Potenzial für die Wirtschaft", berichtet Hartinger dass auch gerade hinsichtlicher guter Verdienstchancen, wie sie der technische Bereich bietet, auf die Qualifizierung von Frauen ein besonderes Augenmerk gelegt wird. Zum Tragen komme hier auch die Kooperation mit dem Zentrum für Ausbildungsmanagement. "Der Frauenanteil im Schulungszentrum beträgt derzeit 49 Prozent", bestätigt Franz Hartinger, dass immer mehr Frauen die bisher klassische Männderdomäne für sich erobern. Und er kann die gute Bilanz des SZF noch ergänzen: "Von vier Personen, die ihre Ausbildung im SZF abschließen, finden drei binnen kürzester Zeit einen Job."

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