Bauarbeiten
Rätselraten um Barocksaal-Skandal

Bildausschnitt links: aktueller Zustand des Barocksaals, Bildausschnitt re. Barocksaal in vergangenen Tagen.
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  • Bildausschnitt links: aktueller Zustand des Barocksaals, Bildausschnitt re. Barocksaal in vergangenen Tagen.
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INNSBRUCK. Aktuelle Fotos von Barocksaal zeigen einen der schönsten Räume Innsbrucks in skandalösen Zustand. Die neuen Eigentümer haben erst ab 15. Jänner Einflussmöglichkeiten. Gerald Depaoli spricht von "Bauskandal", StR Markus Lassenberger (FPÖ) erinnert an Bauauschussbeschluss, Lucas Krackl (Für Innsbruck) zeigt sich erschüttert, Vizebürgermeister Johannes Anzengruber (ÖVP) ortet eine Kulturgutvernichtung, die SPÖ verurteilt die Zerstörung des Barocksaals, Mesut Onay (ALI) will klares Signale und die GR Fritz und Duftner (Grüne) fordern eine Aufklärung des Vandalenakts. Rund um den Denkmalschutz gibt es offene Fragen, die Zerstörung des Saals fand schon vor Weihnachten statt.

Neue Besitzer

Das geschichtsträchtige Haus ist nach der Insolvenz der PIMM Hotel Europa Tyrolbesitz GmbH neu übernommen worden. Der neue Eigentümer ist die Carl Ludwig Immobilien GmbH (Rechtsform seit 20.7.2020), eine Tochtergesellschaft der bauwerk immobilien gmbh und der Moser Immobilien Holding GmbH. Die Liegenschaft wird erst mit 15.01.2021 an die Carl Ludwig GmbH übergeben. "Zu den Vorkommnissen um den Barocksaal kann diesbezüglich keine Aussage getroffen werden, da dies noch nicht in unserem Einflussbereich liegt" wird dazu von Stefan Moser auf eine Stadtblatt-Anfrage mitgeteilt, der weiter ausführt: "Hinsichtlich der Entwicklung der Liegenschaft erfolgt dies in einem gemeinsamen Entwicklungsverfahren mit der Stadtplanung und Stadtpolitik der Gemeinde Innsbruck. Diverse Nutzungsmöglichkeiten werden derzeit geprüft."

Festsaal

Bayerns König Ludwig II bezeichnete das Europa als "schönsten Ort in Innsbruck zum Begehen festlicher Ereignisse". 1883 musste König Ludwig II., Erbauer der bayerischen Königsschlösser, seine italienischen Architekten wegen zunehmenden Geldmangels nach Hause schicken. Da die Architekten im damaligen Europa Station machten und mit dem Betreiber ins Gespräch kamen, entstand der Barocksaal in neuem Glanz. Das Schengener Abkommen zwischen Italien, Deutschland und Österreich wurde im Barocksaal unterzeichnet, die Europäische Kommission tagte hier, und alle 25 Verteidigungsminister waren während der letzten österreichischen EU-Präsidentschaft zu Gast.

Denkmalschutz

Unklar ist die Situation in Sachen Denkmalschutz. In den offiziellen Listen des Bundesdenkmalamtes ist der Barocksaal weder in der Denkmalliste nach § 2 DMSG noch nach § 3 DSMG geführt. Zu finden ist der Barocksaal in der Wikipedia-Aufstellung "Sammelstelle für Verdachtsfälle für Denkmalschutz in Tirol". Der 1888 errichtete prunkvolle "Barock"saal des Hotels Europa steht laut Eigenaussage (Anmerk. das damalige Grandhotel Europa)  und laut Architekturführer Innsbruck (Christoph Hölz, Klaus Tragbar, Veronika Weiss (Hrsg.): Architekturführer Innsbruck. Haymon, Innsbruck 2017, ISBN 978-3-7099-7204-5, S. 61.) seit 1987 unter Denkmalschutz. Im Rahmen der Bausperre forderte das Denkmalamt mehrfach Zugang in das Gebäude, konnte aber erst am 22.12.2020 eine Begehung durchführen. Da befand sich der Barocksaal schon im aktuellen skandalösen Zustand.

Der Barocksaal mit Bestuhlung als Tagungsort. Spiegel, Wandgemälde und Stukaturbauten sind gut erkennbar.
  • Der Barocksaal mit Bestuhlung als Tagungsort. Spiegel, Wandgemälde und Stukaturbauten sind gut erkennbar.
  • Foto: Hotel Europa
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Bauskandal

„Der neue Eigentümer des ehemaligen Hotel Europa, ein regionaler Wohnbauträger und Immobilienspekulant, hat den denkmalgeschützten Barocksaal, aus welchen Gründen auch immer, ob mit oder ohne behördliche Genehmigung, mutwillig zerstört, obwohl selbiger lt. Architekturführer Innsbruck und Aussagen ehemaliger Eigentümer 1987 unter Denkmalschutz gestellt wurde (???) Die Zerstörung des historischen Barocksaales ist ein Bauskandal und Kulturfrevel der Sonderklasse!“ informiert Gemeinderat Gerald Depaoli vom Gerechten Innsbruck in einer Aussendung und meint weiter: "Die zuständige Baubehörde, also Bürgermeister Georg Willi höchstpersönlich, hat einen sofortigen Baustopp zu erlassen - bis dieser vom Gerechten Innsbruck schonungslos aufgedeckte Bauskandal und Kulturfrevel - lückenlos aufgeklärt ist. Der Bauauschuss und Kulturausschuss der Stadt Innsbruck sind sofort einzuberufen! Ebenso hat sich das Denkmalamt selbstverständlich für diesen Bauskandal zu verantworten, da es kaum vorstellbar ist, dass der neue Eigentümer ohne dementsprechenden Bescheid den Barocksaal mutwillig zerstören kann!“, fordert Gemeinderat Gerald Depaoli.

Bauauschuss

„Der historische Barocksaal wird nun abgerissen, obwohl sich der Bauausschuss der Stadt im Vorfeld für den Erhalt des Objektteiles ausgesprochen hat“, erläutert Stadtrat Markus Lassenberger (FPÖ Innsbruck), der zugleich Bürgermeister Willi in die Pflicht nimmt: „Ich frage mich, was der grüne Stadtchef unternommen hat, damit der Erwerber des ehemaligen Hotels den Saal erhält“, so der FPÖ-Stadtrat. Für Lassenberger ist der Verlust der traditionsreichen Eventlokalität schade: „Man hätte alles unternehmen müssen, dass dieser Saal erhalten bleibt, auch das Denkmalamt hätte früher einschreiten müssen.“

Nulltoleranz

Entsetzt zeigt sich die Gemeinderat Mesut Onay in einer Aussendung über die Verwüstung des historisch bedeutsamen Barocksaals des ehemaligen Grand Hotels Europa: “Immobilienspekulation ist nicht nur eine Gefahr für bezahlbaren Wohnraum, sondern auch für das Kulturgut.” Die Alternative Liste Innsbruck fordert daher, Bauprojekte noch genauer unter die Lupe zu nehmen. Immobilienspekulanten sollen sich nicht alles erlauben dürfen. “Die Zerstörung des Saals sowie die Demolierung der Gemälde ist kein Umgang mit Kultur”, stellt Gemeinderat Onay klar und fordert einen politischen Schulterschluss, um Bauprojekte von Immobilienspekulanten nicht länger einfach so durchzuwinken. Von der Politik brauche es ein klares Signal, dass dieses Vorgehen nicht toleriert werden kann, sonst mache das Schule. Die Politik muss der Dreistigkeit der Immobilienspekulanten den Riegel vorschieben. “So etwas darf nicht zum Präzedenzfall werden." so Onay abschließend.

Zerstörung

„Wann immer man mit alten, geschichtsträchtigen Bauwerken zu tun hat, muss man sich vergegenwärtigen, dass sich darin die Geschichte der Stadt und ihrer Menschen – mit allen Höhen und Tiefen – widerspiegelt“, weiß SPÖ-Klubobmann Helmut Buchacher, der ergänzt: „Nicht umsonst habe ich Jahre und Überzeugungsarbeit investiert, damit wir den Schlachthofblock umbauen, ohne ihn dem Erdboden gleich zu machen.“ Dieselbe Haltung hat der Innsbrucker SPÖ-Vorsitzende und Gemeinderat Benjamin Plach: „Ich bin entsetzt darüber, dass man dieses historische architektonische Denkmal unserer Stadtgeschichte einfach zerstört hat.“ Ohne Konsequenzen soll das nicht bleiben. Dazu Plach: „Es muss auf jeden Fall geprüft werden, ob hier denkmalschutzrechtliche Verstöße vorliegen und ob gegen die erlassene Bausperre verstoßen wurde.“

Erschüttert

„Die Bilder aus dem zerstörten Barocksaal im ehemaligen Hotel Europa sind für unsere Fraktion Für Innsbruck schockierend und verstörend. Für den Bauausschuss darf ich festhalten, dass wir mit großem Interesse die künftige Entwicklung mit den Eigentümern diskutieren wollten. Insbesondere die Erhaltung des Barocksaales war uns im Ausschuss allen ein großes Anliegen. Nun wurden vor den Prüfungen durch das Denkmalamt Tatsachen geschaffen, die mit einem Ehrgefühl für Zeithistorisches leider wenig zu tun haben“, zeigt sich Innsbrucks Bauausschussvorsitzender, Für Innsbruck Klubobmann GR Mag. Lucas Krackl erschüttert.

Kulturgutvernichtung

„Rechtlich mag diese Zerstörung des Barocksaals grenzwertig oder sogar möglich sein, da die barocken Stuckarbeiten schon vor der Begehung des Denkmalamtes am 22.12.2020 entfernt wurden, bevor ein rechtstaatliches Verfahren zum Schutz der dort befindlichen Kunstwerke eingeleitet werden konnte. Aus kulturpolitischer Sicht ist diese Vorgangsweise der Bauherren aber glasklar: Das ist eine beispiellose Kulturgutvernichtung, die in dieser Art kaum mehr in Europa vorkommt, daher ist die große Aufregung in der Bevölkerung absolut nachvollziehbar. Das ist aber auch nicht die Umgangsweise, wie wir Tiroler mit unserem kulturellen Erbe umgehen. Es ist aber auch ein Weckruf an uns alle, noch achtsamer mit unseren Kulturgütern umzugehen und sie vor der Zerstörung zu bewahren“, so VBM Johannes Anzengruber, der auch Mitglied des Innsbrucker Bauausschusses ist, in einer ersten Reaktion. „Die Stadt Innsbruck hat eine Bausperre für dieses Objekt erlassen. Ziel muss es jetzt sein, gemeinsam mit den Investoren und der Stadtpolitik ein städteplanerisches verträgliches Projekt für die Nachnutzung des ehemaligen Hotels am Südtirolerplatz auf die Beine zu stellen“, blickt VBM Anzengruber in die Zukunft. 

Empörung

Empört zeigen sich die "Grünen" Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses Marcela Duftner und Gerhard Fritz. "Es gibt keine Entschuldigung für die mutwillige Zerstörung dieses baukulturellen Juwels," so GRin Marcela Duftner. "Unsere Nachforschungen haben ergeben, dass die Stadt dafür keine Zuständigkeit und keine Verantwortung hat. Wer die Verantwortung dafür trägt, wird zu klären sein. Der Frevel ist offensichtlich vor der Eigentumsübertragung an die neuen Eigentümer passiert, wie diese geschildert haben." Erst im Dezember hat das Bundesdenkmalamt mit einer Bestandsaufnahme begonnen (behindert von den früheren Eigentümern), um zu eruieren ob der Saal unter Schutz gestellt werden soll. Womöglich wurde der Saal also beschädigt um einer möglichen Unterschutzstellung zuvorzukommen. "Ein baubehördliches Verfahren hat es nie gegeben. Es wäre für die vorgenommenen "Arbeiten" auch gar nicht erforderlich gewesen. Daher konnten die städtischen Behörden und auch die Politik gar keine Kenntnis von Maßnahmen haben und diese auch nicht verhindern." Erst jetzt hat die Baupolizei Nachschau gehalten, um zu prüfen, ob nicht doch baurechtlich genehmigungspflichtige Maßnahmen gesetzt und das Gesetz verletzt wurden. "Auch das Bundesdenkmalamt wurde offenbar bewusst hintergangen. Seit Ende Oktober hatte das Denkmalamt auf einen Termin gedrängt, es wurde immer wieder vertröstet, weil die Zuständigkeiten zwischen den alten und den neuen Eigentümern ungeklärt waren. Das Denkmalamt hat auf einen Termin noch vor Weihnachten gedrängt und als es dann schließlich in den Barocksaal reingelassen wurde, fand es den Saal verwüstet vor", teilen die Grünen Gemeinderäte in einer Aussendung mit. „Es wurde gezielt mit einem Hammer auf alles eingeschlagen, was nach einem Kunstwerk aussah. Derartige Ignoranz im Umgang mit kulturellem Erbe erlebt man nur äußerst selten.“ zeigt sich GRin Duftner verständnislos. "Wir bedauern zutiefst die Vernichtung von Kulturgut, aber wir müssen doch auch die verleumderische Kritik gewisser Oppositionspolitiker an unserem Bürgermeister und an den städtischen Ämtern zurückweisen'", so die beiden grünen Gemeinderäten unisono. Stadtplanung und Gemeinderat haben zwar rechtzeitig, bereits im November 2020, eine Bausperre verhängt, diese greift jedoch nicht auf Umbauarbeiten im Gebäudeinneren. Der Vandalismus im Barocksaal war durch Stadtpolitik und städtische Ämter leider nicht zu verhindern. „Wir gehen davon aus, dass die Entwicklung des Objektes einer sehr gründlichen Diskussion bedarf, weil dieser Vandalenakt unsere Stadt erschüttert hat.", schließen Fritz und Duftner.

Ein aktuelles Bild des Barocksaals.

Hotelgeschichte

Am 8. August 1869 eröffnete das „Hotel de l´Europe“, erbaut von Scheiner und Kaisner in der damaligen Bahnstrasse 14 seine Pforten. Das Hotel Garni mit Restaurant hatte damals 60 Zimmer und Salons und in den Innsbrucker Nachrichten erschienen folgende Zeilen: „Das neu erbaute Hotel de l´Europe ist seit gestern eröffnet. Es ist ein Hotel Garni. Die im selben, im ebenerdigen Geschoss befindliche Restauration war gestern abends bis in die späte Nacht sehr gut besucht und es herrschte dort eine äußerst animierte Stimmung.“ Josef Klaisner verkaufte das Hotel 1872 an die Eheleute Reinhart weiter. Nach einem verheerenden Dachstuhlbrand im Jahre 1881, bei dem auch ein Teil der Fassade und der Inneneinrichtung zu Schaden kam, wurde das Hotel saniert und um ein Stockwerk erweitert. 1884 erhielt das Hotel de l’Europe, 2 Jahre nach dem Umbau, den Ehrenpreis des K.K. Handelsministerium in Wien. Bei einem Luftangriff 1943 wurde das Hotel schwer beschädigt. Nur der Trakt in der Brixnerstrasse 6 und der Barocksaal hatten den Angriff überstanden. Bereits 1949 eröffnete das Hotel Europa nach rund neun Monaten Bauzeit wieder seine Pforten. Ein Teilbetrieb von 60 Betten, einem Speisesaal sowie einem Restaurant luden inmitten der Ruinen zum Verweilen ein. In den Jahren 1950 und 1951 wurde der zweite Teil des Hotels unter der Leitung von Otto Mayr wieder aufgebaut.

Barocksaal im Hotel Europa zum festlichen Galaabend geschmückt.
  • Barocksaal im Hotel Europa zum festlichen Galaabend geschmückt.
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Schlagzeile

Am 25.2.2020, dem Faschingsdienstag, sorgte das Hotel Europa für Aufsehen. Am frühen Abend wurde das Hotel, der Arbeitsplatz einer positiv getesteten Frau sowie die Wohnstätte der Italienerin, behördlich gesperrt. Die positiv getesteten Personen auf das Corona-Virus waren die ersten Fälle in Österreich. Vor allem medial sorgte dies für Schlagzeilen. Unter anderem gab es auch einen Direkteinstieg in die Zeit im Bild Sendung des ORF: "Just in dem Moment, als der Reporter erzählte, dass hier niemand "hinein- oder herausdürfe", sieht man im Hintergrund, wie ein Mann das Hotel verlässt. Wer dieser Mann mit dem Roller war und warum er das Hotel verlassen durfte, ist unklar."

Rätselraten über Bauarbeien und Verbleib der Kunstwerke.
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Konkurs

Die Delta Hotelentwicklung GmbH in St. Georgen/Ybbsfelde war die Betreibergesellschaft des Grand Hotel Europa in Innsbruck. Zum Grand Hotel Europa zählen neben 117 Gästezimmern auch diverse Veranstaltungssäle und Konferenzräume, das Restaurant „Europa Stüberl“ sowie die Bar „Europa“. 130 Gläubiger sind von der Insolvenz betroffen, die Passiva beträgt rund 3,3 Millionen Euro, die Aktiva 2,9 Millionen. Laut eigenen Angaben zur Insolvenz: "Das Geschäftsfeld der Schuldnerin ist insbesondere aufgrund der Corona-Pandemie vollständig zum Erliegen gekommen und ist Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eingetreten. Da auch eine negativen Fortbestehensprognose vorlag, mussten die Konsequenzen in Form des vorliegenden Konkursantrages gezogen werden. Laut Schuldnerantrag wurde die Geschäftstätigkeit bereits eingestellt." Die Verpächterin, die PIMM Hotel Europa Tyrol Besitzgesellschaft m.b.H. (im Eigentum der Firma PIMM Italia Srl.), die auch Gesellschafterin der Delta ist, sei nicht insolvent. Das Haus wurde 2007 von der Gruppe Palenca Luxury Hotels (Gebrüder Palenca aus Rom), die hochwertige Hotels in Italien betreibt, von Hotelier Otto Plattner übernommen und haben nach eigenen Angaben rund 15 Millionen Euro in das Haus investiert. Otto Plattner hatte einst 1989 zu seinem 60igsten Geburtstag das Hotel „Europa“ übernommen und mit viel persönlichen Einsatz geführt. Nach dem Verkauf an ein Tiroler Immobilienunternehmen im November 2020 meinte Bürgermeister Georg Willi: "Es gelte, die Vorstellungen des Bauträgers und jene der Stadt(-planung) unter einen Hut zu bringen. Schließlich gehe es um ein äußerst prägendes Gebäude." Lucas Krackl (Für Innsbruck) hätte gerne ein Fünf-Sterne-Hotel an diesem Standort gesehen, „das Innsbruck dringend bräuchte." Benjamin Plach (SPÖ) betonte: „Die vom Gemeinderat verhängte Bausperre ist wichtig, um eine Entwicklung im Interesse der Stadt sicherzustellen.“

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