AK-Tirol
Sperrstunde muss für alle gelten

Für den AK Präsidenten wären die Auswirkungen nicht vorstellbar, denn dann müssten die Tirolerinnen und Tiroler um 22 Uhr das Lokal verlassen, während die Gäste dort weiter bedient würden.
  • Für den AK Präsidenten wären die Auswirkungen nicht vorstellbar, denn dann müssten die Tirolerinnen und Tiroler um 22 Uhr das Lokal verlassen, während die Gäste dort weiter bedient würden.
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  • hochgeladen von Alexandra Wrann

TIROL. Der Tiroler AK Präsident Erwin Zangerl zeigt wenig Verständnis für die Forderung der Hoteliervereinigung, Beherbergungsbetriebe von der vorverlegten Sperrstunde auszunehmen. Er erklärt, dass das Virus jeden treffen kann. Für ihn gehe es darum, die Infizierten-Zahlen zu senken, statt einen Keil zwischen Urlauber und Einheimische zu treiben.

„Ja, das Virus verhält sich überall gleich. Das ist aber auch der einzige Punkt, in dem ich den Vertretern der Österreichischen Hoteliervereinigung beipflichten kann“, betont AK Präsident deren Forderung, die Bewirtung von „Beherbergungsgästen“ von der auf 22 Uhr vorverlegten Sperrstunde auszunehmen. „Deshalb bin ich auch erleichtert, dass Landeshauptmann Günther Platter dem Druck der Hoteliers – im Gegensatz zu seinen Amtskollegen in Vorarlberg und Salzburg – nicht nachgegeben hat.“

Streit zwischen Urlauber und Einheimischen

Für den AK Präsidenten wären die Auswirkungen nicht vorstellbar, denn dann müssten die Tirolerinnen und Tiroler um 22 Uhr das Lokal verlassen, während die Gäste dort weiter bedient würden. Oder ein Gasthaus müsste die Einheimischen hinauskomplimentieren, aber die Touristen im Hotel gegenüber dürften weiter bewirtet werden.

Alle oder gar keiner

„Die derzeit geltende frühe Sperrstunde trifft alle – auch die Tiroler Bevölkerung, die Beschäftigten in der Gastronomie und sämtliche Gastronomiebetriebe“, so der AK Präsident.
Er erklärt, dass es jetzt ein gemeinsames Ziel zu verfolgen gilt– nicht zuletzt auch im Hinblick auf die bevorstehende Wintersaison: „Die Zahlen der Corona-Infizierten müssen sinken, dann kann die Sperrstunde wieder entsprechend nach oben angepasst werden. Und das müsste doch im Interesse aller – auch der Hoteliers – sein“, so Zangerl abschließend.

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