17.07.2017, 16:26 Uhr

2017 – Pioneer Day Concert des Mormon Tabernacle Choir

Die Fahne Utah's trägt das Gründungsjahr 1847, 1896 war die Angliederung an die USA
Innsbruck: Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) | Wie alle Jahre wieder, startete auch heuer der Mormon Tabernacle Choir mit einem fulminanten Konzert in den Sommer. 17 ausgewählte Musikstücke geben einen akustisch-emotionalen Einblick in die Historie des Wilden Westens und den Aufbau des Staates Utah.

Utah wurde vor 170 Jahren von den Mormonen gegründet

Der Pioniertag erinnert an den Treck von 12.000 Mormonen über die Weiten der Prärie bis in die Rocky Mountains, wo ihr damaliger Prophet Brigham Young am 24. Juli 1847 mit den ersten Planwagen ankam. Mit seinem Spruch "das ist der Ort" bestätigte er den Mitgliedern der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) das Ende der strapazvollen Reise, einem 2.100 Km langen Fußmarsch.
Das Salzsee-Tal bot die Grundlage zur Errichtung der Stadt Salt-Lake-City, dem heutigen Hauptsitz der Kirche. Als markantestes Wahrzeichen der Stadt steht in ihrer Mitte der Salt-Lake-Tempel. Von dort verbreitete sich das wiederhergestellte Evangelium Jesu Christi innerhalb der letzten eineinhalb Jahrhunderte über die ganze Welt. 16 Millionen Mitglieder zählt die Kirchengemeinde heute. In Tirol sind es gerade einmal 200.

Moderner Staat mit viel Geschichte und Kultur

Utah ist heute ein blühender Staat mit 3 Millionen Einwohnern. Über 60 % davon sind Mormonen. Doch auch in den angrenzenden Staaten ist der Prozentsatz der Mormonen relativ hoch. So sind es in Idaho 20 % in Wyoming 9 % und in Nevada und Arizona je 5 %. Ein Besuch Utahs, der Stadt Salt Lake City und des dort ansässigen Mormon Tabernacle Choir lohnt sich allemal.
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