16.09.2014, 14:27 Uhr

"Fischfang" - ein erotischer Roman im AutonomenFrauenLesbenzentrum

Wann? 07.11.2014 20:30 Uhr

Wo? AutonomesFrauenLesbenZentrum, Liebeneggstr. 15, 6020 Innsbruck AT
Innsbruck: AutonomesFrauenLesbenZentrum | Geschichten über junge Großstadtmenschen, die miteinander in Beziehung stehen, sexuell, in Liebe, in Abhängigkeit. Sie sind lesbisch, hetero oder bisexuell, in einigen Geschichten erleben Frauen, die in heterosexuellen Beziehungen stecken, das erste Mal Sex mit anderen Frauen. Sie lieben eine/n oder lieben viele, streiten sich, schlafen miteinander. Teils spielen die Erzählungen im Fantasyambiente, so treiben auch Nixen und Vampirinnen ihr Unwesen. Sie können die Dramen des Begehrens verschärft und mörderischer ausspielen.

Die Autorin

Cornelia Jönsson wurde bekannt durch eine Serie erotischer Romane und Sachbücher z.B. zum Thema Polyamorie. In ihrem neuen Buch erzählt sie von den verschiedenen Gestalten der Liebe. Junge Großstadtmenschen, aber auch Nixen, Vampirinnen und andere Gestalten treiben in „Fischfang“ ihr Unwesen. Ob hetero, lesbisch oder bi, suchen sie die Liebe und das Glück des sich-Verliebens – und begeben sich damit in gefährliche Bereiche. Jönsson zieht alle Register ihres sprachlichen Könnens. Mal schreibt sie hart, im Sound einer Spoken-Word-Performance, dann wieder in bildhaft-schönen Liebeserklärungen. Ihre Geschichten sind märchenhaft, aufregend erotisch und verstörend. Feinsinnig spürt sie den Emotionen ihrer Protagonisten nach. Die ambivalenten Abgründe, die sich zwischen Menschen auftun, Beziehungen, die zerbrechen, und solche, die halten, fängt Jönsson mit poetischem Geschick ein. In ihrer Sprache, die zugleich fragil und sinnlich wie auch hart und kantig ist, findet sich das Suchen nach Balance in einem Gefühl von Zerrissenheit wieder.

Rezensionen über die Autorin

Jönsson schreibt hart, schonungslos und unbarmherzig, manchmal wirken ihre Sätze wie atemlose Spoken-Word Performances.
Doch unter der Härte der Sprache, hinter den manches Mal brutalen Handllungssträngen ist immer wieder eins zu erahnen: die Liebe. Sie zeigt sich in vielen Varianten, im Scheitern, im Glück, in ihrer Zartheit und Verletzlichkeit, selbst in einer schmierigen Bahnhofskneipe morgens um fünf, nach durchwachter Nacht und endlosem Streit.
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