12.09.2014, 14:14 Uhr

Neuer Hochbehälter garantiert Trinkwasserversorgung von Igls

IKB-Vorstandsdirektor Helmuth Müller, Vorstandsvorsitzender Harald Schneider, Pfarrer Magnus Roth, Bgm. Christine Oppitz-Plörer, Karl Zimmermann und IKB-Geschäfts-bereichsleiter Wasser Robert Gschleiner. (Foto: IKB)
Um die Trink- und Löschwasserversorgung im gesamten Gemeindegebiet von Igls sicherzustellen, hat die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) in der Nähe der Römerstraße in Igls einen neuen Wasser-Hochbehälter errichtet. „Damit haben die Bürgerinnen und Bürger insbesondere der südlichen Zone von Igls wieder für Jahrzehnte erstklassiges Trinkwasser und die Feuerwehren Sicherheit im Brandfall.“ Dies betonte bei der Einweihung Innsbrucks Bürger-meisterin Christine Oppitz-Plörer.


Zuzug erforderte Neubau

„Grund für den Neubau des Hochbehälters Römerstraße war, dass sich immer mehr Menschen im Stadtteil Igls angesiedelt hatten“, erläuterte IKB-Vorstandsvorsitzender Harald Schneider. Schneider dankte allen Beteiligten für ihr hervorragendes „Miteinander“, insbesondere nannte er die Agrargemeinschaft Waldinteressentschaft Igls, ebenso die Agrargemeinschaft Patsch und das Forstamt Innsbruck. Nur so gelang es, die doch umfangreichen Baumaßnahmen in knapp vier Monaten abzuschließen.


Baukosten: 720.000 Euro

Die technischen Details erläuterte Robert Gschleiner, Geschäftsbereichsleiter Wasser der IKB: Danach handelt es sich bei dem Bauwerk um einen Zweikammer-Behälter mit einem Fassungsvolumen von 280 m³. Das Wasser wird einerseits von der Nordkette hinauf in den Behälter gepumpt, andererseits von den Heiligwasserquellen am Patscherkofel gefasst. Zusätzlich kann mit einer Pumpstation der Hochbehälter für die Bob- und Rodelbahn versorgt werden. Die Entleerungs- und Überlaufleitung mündet in den Speicherteich der Patscherkofel-Bahn. Vom Hochbehälter selbst wurden rund 1.100 Meter Trinkwasserleitungen zur Anbindung an die Haushalte verlegt.
In Summe betrugen die Investitionskosten für die Errichtung des neuen Hochbehälters und der erforderlichen Anbindungsleitungen rund
€ 720.000,-.
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