29.09.2017, 11:20 Uhr

40% des Österreichischen Vermögens bei oberen Prozent der Bürger

So manch Einer hat mehr, ein Anderer weniger Euros in der Tasche. (Foto: pixabay.com)

Das Geld ist ungerecht verteilt in Österreich, so die SPÖ. Abhilfe soll eine Erbschafts- und Schenkungssteuer ab 1 Millionen € bringen oder auch ein festgesetztes Höchstgehalt von ManagerInnen in staatseigenen Betrieben.

TIROL. Mehr als 40% des Österreichischen Vermögens besitzt das reichste Prozent der Bürger in Österreich. Dies zeigt eine neu veröffentlichte Studie und veranlasst SPÖ Spitzenkandidatin Selma Yildirim zu Kritik: "Diese aktuellen Zahlen machen deutlich, wie ungerecht Wohlstand in Österreich verteilt ist."

Diese Vermögenskonzentration ist damit die höchste in der gesamten EU. Dieser Umstand wird nochmal extremer durch die niedrige Vermögenssteuer in Österreich, wie Yildirim erläutert: „Im Vergleich zu berufstätigen ÖsterreicherInnen sowie den vielen Klein- und Mittelbetrieben, die jeden Tag hart arbeiten, sind Superreiche und Konzerne steuerlich im Vorteil."

Studienergebnisse wie dieses veranlassten die SPÖ dazu, eine "Entlastung des Faktors Arbeit, einen steuerfreien Mindestlohn von 1500,- Euro, Verbesserungen und Absicherung für Klein- und Mittelbetriebe" zu fordern.  

Zusätzlich erläutert Yildirim, dass sich die SPÖ für eine Erbschafts- und Schenkungssteuer ab 1 Millionen Euro einsetzt. Außerdem sollen die Gehälter von ManagerInnen in staatseigenen Betrieben auf 500.000,- Euro brutto pro Jahr begrenzt werden.

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