08.01.2018, 11:12 Uhr

Ermittlergruppe deckt erfolgreich Sozialbetrüge auf

Über eine halbe Millionen Euro Schadenssumme ist das Ergebnis der aufgedeckten Sozialbetrüge. (Foto: pixabay.com)

2017 begann für LH Günter Platter mit dem Start eines Pilotprojektes gegen Sozialmissbrauch. Die Ermittlungsgruppe nahm im Juni ihre Arbeit auf. Nun konnte die Polizei eine erste Bilanz ziehen, die positiv für das Projekt ausfiel. Mehr als 80 Sozialbetrüge konnten aufgedeckt werden, mit einer Schadenssumme von über einer halben Millionen Euro.

TIROL. Aufgrund des Erfolgs im vergangenen Jahr, fordert VP-Klubobmann Jakob Wolf nun die Strategie des Projekts auf ganz Österreich auszuweiten, denn "Sozialmissbrauch ist Betrug an allen, die das System finanzieren“.

Dass sich die Ermittlungen auszahlen und die Vorgehensweise richtig ist, zeigen nach Klubobmann Wolf die Erfolge. Er sieht das Projekt als Präventivmaßnahme und als "Frage der sozialen Gerechtigkeit". 
Überzeugt von seinem System, erläutert Wolf: „Bei mehr als 80 bei der Staatsanwaltschaft angezeigten Delikten, 70 Verwaltungsanzeigen, fünf Festnahmen und einer Schadenssumme von mehr als 500.000 Euro kann man nicht mehr von bedauerlichen Einzelfällen reden." Er möchte nun eine Ausweitung ähnlicher Ermittlergruppen auf ganz Österreich erreichen. 

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