Kommentar, Gemeindefinanzen
Finanzen: In Zahlen gegossene Politik
- Kommentar von Nikolaus Kogler
- Foto: MB
- hochgeladen von Klaus Kogler
BEZIRK KITZBÜHEL. Der März ist alljährlich der "Monat der Wahrheit", wenn es um die Finanzen in den Gemeinden geht. Es werden die Jahres- bzw. Rechnungsabschlüsse der kommunalen Haushalte des Vorjahrs in den Gemeinderäten behandelt – und beschlossen bzw. genehmigt.
Trotz der angespannten Finanzlage (auch) in den Gebietskörperschaften können heuer viele Kommunen positive Kennzahlen vorlegen, zuletzt in St. Johann (Bericht online), nun auch unter anderem in Kitzbühel (Bericht online), in Fieberbrunn (Bericht online) und Kirchberg (Bericht online). Das zeugt von einer vorsichtigen bzw. vorausschauenden Budgetierung und verstärktem Sparwillen in den Gremien, lässt sich zum Teil aber auch durch (unerwartete) Einmal-Effekte und nicht realisierte bzw. aufgeschobene Projekte erklären.
"Notwendiges vor Dringendem" nennt das etwa Bgm. Helmut Berger (Kirchberg), "ein großes Ja verlangt viele kleine Nein" (Konzentration auf die wichtigsten Dinge) heißt es bei Bgm. Stefan Jöchl (Reith).
Die Zeiten unbekümmerten Investierens jedenfalls sind (leider) vorbei.
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