ST. Johann, Ortsentwicklung
Bald passiert 'was mit der Klausner Sag
- Im Bereich des bisherigen Bahnübergangs Baumoos soll die Unterführung entstehen.
- Foto: Klaus Kogler
- hochgeladen von Klaus Kogler
Entwicklungsprojekt in St. Johann nimmt Konturen an; ein wichtiger Schritt ist eine Bahnunterführung, die nun konkret wird.
ST. JOHANN. „Was passiert mit der 'Klausner Sag'?“ heißt es (seit langem) auf einem großen Plakat auf der Rückseite eines Altbestands beim ehemaligen Klausner-Sägewerksareal.
Bereits 2021 stellte die Moser Wohnbau ihre Vorstellungen für eine Entwicklung auf dem brachliegenden Areal vor. Ins Auge wurde bereits damals eine Zentrumserweiterung mit einem Mehrwert für die gesamte Gemeinde und vielfältigen Angeboten für künftige Bewohner und Nutzer gefasst. Ein
"lebenswerter, dauerhaft attraktiver neuer Ortsteil"
sollte entstehen, wie es in einer Aussendung hieß. Zur Ideenfindung wurde die St. Johanner Bevölkerung eingeladen. Die Entwicklung solle gemeinsam mit der Gemeinde, Experten und Betroffenen konkretisiert werden.
Nun, fünf Jahre später, kommt Bewegung in das Vorhaben – jedenfalls in die nötige neue Zufahrt zu dem Gelände.
"Es sind die Verträge für den Bau einer Unterführung (zweispurige Autostraße, Geh-/Radwegverbindung) in Arbeit, situiert im Bereich des Bahnübergangs Baumoos, im Herbst 2027 könnte der Durchstich unter der Bahntrasse erfolgen",
erläutert Bgm. Stefan Seiwald im MeinBezirk-Gespräch.
Zudem ist ein Radweg entlang der Bahntrasse vom Bereich 'Masianco' nach Baumoos geplant. Mit der Unterführung wird der Bahnübergang mit Schrankenanlage Geschichte sein. Kostenträger für das Verkehrsprojekt wäre laut Ortschef der Bauherr (Moser Wohnbau), die Betreuung der neuen Straßenanlage würde die Gemeinde übernehmen.
Im Vorfeld ist seitens der ÖBB und der Gemeinde bereits der Bau einer fußläufige Verbindung vom Ortszentrum über den Bahnhof (Verlängerung der Bahnsteig-Unterführung, Anm.) zum Klausnerareal bestätigt (wir berichteten).
Areal-Entwicklung
"Das Klausnerareal kann ab Herbst entwickelt werden, voraussichtlich im November wird dies auch auf der Gemeinderats-Agenda stehen. Entstehen soll eine gemeinschaftliche Nutzung mit diversen Wohnformen, Tourismus (Hotel), Gewerbe und Ausbildung. Die Gemeinde wäre Partner des Bauherrn, die Entwicklung würde in Abstimmung mit uns erfolgen",
so Bgm. Seiwald. Er betont auch, dass es sich um ein bereits versiegeltes Areal handelt und keine neuen „grünen Wiesen“ verbraucht werden.
"Das ist ganz in unserem Sinne der Nachverdichtung und Vermeidung neuer Versiegelung."
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