Hahnenkammrennen 2019
Völlig entspannte FIS-Schneekontrolle

Entspannung pur am Fußb von Streif und Ganslern nach der FIS-Schneekontrolle.
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"Grünes Licht" von FIS für die Hahnenkammrennen 2019; Schnee bringt viel Arbeit für K.S.C. und Bergbahn.

KITZBÜHEL (niko). "So entspannt hab' ich der FIS-Snowcontrol noch nie entgegengesehen", leitete K.S.C.-Präsident und Organisationschef der Hahnenkammrennen Michael Huber den Pressetermin zur Schneekontrolle ein. "Schöner geht's nicht, über den Schnee brauchen wir gar nicht mehr reden" attestierte FIS-Kontrollor Hannes Trinkl nach der Befahrung von Streif und Ganslern und gab "grünes Licht" für die heurigen Rennen. Die Schneeauflage auf den Rennstrecken beträgt durchgehend 90 bis 100 Zentimeter, die "Unterlage" ist bereits "komplett".
In der Vorbereitung sind rund 100 Leute im Arbeitseinsatz, während der Rennwoche werden es 1.500 sein.

"Es gibt noch viel Arbeit angesichts der Schneemengen, die Strecken sind aber zum Teil bereits fertig. Es wurde bereits tolle Arbeit geleistet von K.S.C. und Bergbahn", so Trinkl. "Mit den Schneemassen können wir gut umgehen, wir haben genügend Erfahrung damit", ergänzte Huber.

"Schnee mischen"

"Wir mischen jetzt noch Natur- und Kunstschnee ("komprimieren", Anm.) und arbeiten die typischen Übergänge im Hang heraus", berichtete Stefan Lindner, Pistenchef Ganslern.

"Der Naturschnee ist schwierig zu behandeln, wir arbeiten mit Wasser. Wichtig ist der Maschineneinsatz der Bergbahn. Mit weiteren Schneefällen wartet noch viel Arbeit, dann hoffen wir auf Kälte für die Endpräparierung", schildert Pistenchef Streif Herbert Hauser.

"Durch den Schnee haben wir mehr Arbeit, wir sind für die Installierung der Netze, Planen etc. aber guter Dinge", zeigt sich Thomas Voithofer, Chef des "Netzteams", zuversichtlich.

"Rund & entspannt"

"Alles läuft rund und entspannt, den Schnee haben wir im Griff; wir haben laufend sechs bis sieben Pistenmaschinen, eine Schneeschleuder sowie rund 40 Leute am Hahnenkamm im Einsatz; dabei kommen nur die besten Fahrer zum Einsatz", erklärt Hans-Peter Schwaiger von der Bergbahn AG.

"Es ist unglaublich, wie hier alle arbeiten und was geleistet wird; täglich sieht man Ergebnisse, die man kaum glaubt, da muss man nicht nervös sein", schildert der neue HKR-Rennleiter Mario Mittermayer-Weinhandl seine Eindrücke nach der FIS-Schneekontrolle.

Rennstrecken haben Priorität

"Priorität in der Vorbereitung haben jetzt die Rennstrecken. Es folgen ab Montag die Stadienaufbauten, wobei in kürzester Zeit tonnenweise Material eingesetzt wird. Dann werden alle Zäune (davon ca. zwölf Kilometer Zuschauerzäune, Anm.) installiert; dann folgt noch die Technik und es reisen ORF und Zeitnehmung an", fasst Huber den Ablauf der verbleibenden Vorbereitungszeit zusammen.

6 Rennen

> Abgewickelt werden sechs Rennen in sieben Tagen: Europacup-Abfahrt, Juniors Race, Super-G, Abfahrt, Slalom, Charity Race).
> VIP-Karten sind ausverkauft.
> Karten für die Rennen NUR über den K.S.C. (keine anderen Online-Vorverkaufsstellen); Karten an den Renntagen ohne Begrenzung verfügbar.
> 3.500 Akkreditierungen für die Rennen, davon 800 Medienvertreter.
> Erstmals sendet das chinesische staatliche Fernsehen live, erstmals sind die Rennen auch in Flugzeugen live zu sehen.

Mehr zur Rennwoche/Programm:

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