30.05.2017, 16:52 Uhr

"Naturschützer" zerstören wichtige Naturschutzeinrichtungen

Sinnlose Zerstörung: So wurden die Schlangenfallen durch Aktivisten verwüstet. (Foto: Holding)

Holding Graz zeigt Kraftwerksgegner an, Schlangenbestand gefährdet.

Die Aktivitäten der Murkraftwerksgegner treiben ja schon seit geraumer Zeit seltsame Blüten, jetzt scheinen die Aktivisten aber doch einige Schritte zu weit gegangen zu sein: Im Bereich des Speicherkanals sind durch die Kraftwerksgegner massive Schäden entstanden, die besondere Dummheit dabei: Die vermeintlichen "Naturschützer" gefährden mit ihren Aktionen die Tierwelt entlang der Mur.
Der Hintergrund: Die Holding Graz versucht zum Wohle der Tiere Schlangen umzusiedeln, dafür wurden eigene "Schlangenfallen" (künstliche Verstecke) errichtet, die dies möglich machen sollen. 124 solcher Verstecke wurden errichtet, dazu auch Infotafeln ("Bitte nicht entfernen"), nun: 42 Fallen wurden entwendet, 30 weitere wurden beschädigt, drei Schilder wurden nachhaltig beschädigt.

Holding erstattet Anzeige
Dafür fehlt nun auch der Holding das Verständnis, heute wird eine entsprechende Anzeige bei der Polizei eingebracht. Dies sei, so heißt es seitens der verantwortlichen Stellen aber nur die Spitze des Eisberges. Auch sonst gebe es wenig Erfreuliches von den angeblichen Umweltschützern zu berichten: So würden Hängematten unsachgemäß in die Bäume gehängt, illegal Baumhäuser errichtet und nicht zuletzt die Umwelt durch das Camp sowie die Fäkalien und den angesammelten Müll zerstört und verwüstet. Weitere Vorfälle sowie die wissentliche Verbreitung von Unwahrheiten – wie etwa jene falsche Behauptung, dass die Frau des Bürgermeisters Grundstücke an der Mur besitze – will man seitens der Stadt nicht mehr kommentieren. Allerdings fordern Stadt und Holding ein, dass die Polizei dem Treiben an der Mur ein Ende setzt und gegen diese Berufsdemonstrierer vorgehe.
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