Fendrich und Edmund
Tausende Fans feierten beim Konzertwochenende am Grottenhof
- Traumwetter und beste Stimmung herrschte auch beim Open Air von Edmund im Grottenhof.
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Das Besucherzentrum Grottenhof steuerte am Wochenende mit Konzerten von Rainhard Fendrich am Freitag und Edmund am Samstag dem Sommerfinale zu: Insgesamt genossen rund 9.000 Besucherinnen und Besucher die einzigartige Stimmung.
LEIBNITZ. Viel österreichischer ging es an diesem Wochenende am Grottenhof kaum. Am Freitag stand mit Rainhard Fendrich einer auf der Bühne, dessen Lieder seit Jahrzehnten zum heimischen Musikgedächtnis gehören. Dass Fendrich im Rahmen seiner Tour "45 Jahre Rainhard Fendrich Live - Nur ein Wimpernschlag" nach Leibnitz kam, nahmen die Fans dankend an. Rund 6.000 Besucherinnen und Besucher kamen.
- Beim Open Air von Rainhard Fendrich konnten im Besucherzentrum Grottenhof rund 6.000 Fans begrüßt werden.
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Bei vielen Liedern brauchte es nur wenige Takte, bis die ersten Stimmen aus dem Publikum einsetzten. Kein Wunder: Ein großer Teil seines Repertoires ist längst so vertraut, dass man die Texte nicht erst suchen muss. Fendrich spielte sich durch mehrere Jahrzehnte seines Schaffens und traf dabei immer wieder genau jenen Ton, der viele seiner Songs bis heute trägt.
"Früher war nicht alles besser, sondern nur verdeckt", meinte Fendrich, der sich selbst als echten Wiener mit Integrationshintergrund bezeichnet. Und auch an diesem Abend gab sich der unverkennbare Austropopper mit starker Stimmer und tiefgründigen Denkanstößen: "Man kann seine Heimat auch lieben, ohne andere zu hassen. Rassismus ist ein rein gesellschaftliches Problem." Mit seinem Abschlusslied „Nie mehr Krieg“ setzte er noch eines drauf.
- Die Edmund-Partie begeisterte am Samstag im Besucherzentrum Grottenhof.
- Foto: MeinBezirk/Patricia Reiterer
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Edmund drehten am Samstag auf
Am Samstag wurde es jünger, stellenweise lauter und merklich rockiger. Rund 3.000 Besucher erlebten Edmund auf ihrer „Legenden Tour“. Roman Messner und Markus Kadensky wechselten zwischen ruhigen, fast intimen Momenten und Nummern, die live wesentlich mehr Druck entwickeln als auf den ersten Eindruck vermutet.
Gerade diese Gegensätze taten dem Konzert gut. Bei den bekannten Liedern kam vieles ohnehin direkt aus dem Publikum zurück. Vor Edmund standen bereits deKlamoja sowie Michael Russ & Band auf der Bühne.
Dass an zwei Tagen mehrere tausend Menschen durch das Gelände geschleust werden mussten, merkte man vor allem an der Größe der Veranstaltung – weniger an der Versorgung. Essen und Getränke waren vor Ort gut organisiert, die Abläufe funktionierten auch bei großem Andrang.
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